Daimler
- Jochen Kauper - Redakteur

Schwacher Absatz in China - schlechte News für Daimler, VW und Co

Der weltgrößte Automarkt in China ist im Januar schwächer als erwartet gewachsen. Der Absatz der Personenwagen legte im Vergleich zum Vorjahresmonat nur um sieben Prozent auf 1,8 Millionen Einheiten zu, wie der Branchenverband CAAM am Donnerstag in Peking berichtete. Analysten hatten ein größeres Plus erwartet. Der gesamte Fahrzeugmarkt war vergangenes Jahr um 13,9 Prozent auf fast 22 Millionen Einheiten gewachsen. Strenge Vorgaben gegen Luftverschmutzung und eine Kampagne der Zentralregierung für mehr Sparsamkeit setzen das Autogeschäft in China jedoch unter Druck.



Trend intakt
Anleger sollten sich von den schwachen Wachstumsraten nicht aus der Ruhe bringen lassen. Chinas Automarkt wird in den nächsten Jahren noch deutlich zulegen. Nach westlichen Standards fehlen im Reich der Mitte noch knapp 600 Millionen Autos. Charttechnisch haben die deutschen Autobauer in den letzten Tagen wieder Fahrt aufgenommen. Die Korrektur der Daimler-Aktie reichte bis auf die untere Begrenzung des Trendkanals, hier drehte die Aktie wieder nach oben. Nächstes Etappenziel ist die Marke von 70,00 Euro. Ein ähnliches Bild zeigt die VW-Aktie. Gelingt in den nächsten Tagen der Sprung über das alte Hoch bei 205,20 Euro, kann das Papier in den nächsten Monaten in den Bereich von 225 Euro laufen.


(Mit Material von dpa-AFX)

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