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- Andreas Deutsch - Redakteur

Crash wie 1987? Experte warnt: Es wird schlimmer!

Übermorgen vor 30 Jahren gab es für die Anleger weltweit einen Schock: Die Märkte brachen brutal ein, es dauerte Monate, bis sich der Status quo wieder eingestellt hatte. 2017 ist es ruhig – noch!

„Eine Marktkorrektur ist notwendig“, so Ron Paul im Interview mit CNBC. „Wahrscheinlich wird sie sehr heftig ausfallen – die Kurse könnten bis zu 50 Prozent fallen.“

Ein Auslöser für den Crash könnte laut Paul die Fed sein, wenn sie ihre ultralockere Geldpolitik aufgibt. Zuletzt hatten die US-Notenbanker so etwas bereits angedeutet.

„Die Fed ist in einem totalen Dilemma“, so Paul weiter. „Ich denke, was sie tun, ist nicht kontrollierbar. Alles was sie tun, führt zu Fehlinvestitionen und Verwerfungen.“

Der Republikaner Paul, von 1976 und 2013 Abgeordneter im Repräsentantenhaus, ist nicht der einzige, dem angesichts von achteinhalb Jahren Hausse mulmig wird. Marc Faber und Jim Rogers warnen schon lange vor einem Crash. „Ich kann nicht sagen, wann es passiert. Keiner kann es sagen. Deswegen kaufen die Leute ja weiter Aktien“, so Faber im Interview mit CNBC. „Aber eines Tages wird es krachen.“

Was der Auslöser sein werde, könne er nicht sagen. „Vielleicht wird es ein Riesenbetrug sein, der aufgedeckt wird. Vielleicht wird es auch die Zinswende sein, mal sehen.“

Jim Rogers sagt: „„Es wird die schlimmste Krise werden, die wir jetzt erlebt haben. Ich denke, es wird in den kommenden zwölf Monaten geschehen.“

Doch noch ist der Himmel für die Anleger wolkenlos. Die wichtigen Indizes, aber auch viele Emerging Markets haben stabile Aufwärtstrends ausgebildet. Müssen sich Faber, Rogers und auch Ron Paul am Ende Sorgen machen, dass sie von den Marktteilnehmern als Kontraindikatoren wahrgenommen werden? Das wird sich zeigen. Derzeit gilt für die Privatanleger: Es regnet Brei an der Börse, also Töpfe aufstellen! Was jetzt kaufenswert ist, lesen Sie im AKTIONÄR!

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