Covestro
- Thorsten Küfner - Redakteur

Covestro: Der Chef will zukaufen – was ist jetzt zu tun?

Die Aktie von Covestro kommt nach einem furiosen Jahr 2017 im laufenden Jahr einfach nicht in Tritt. Die Chemietitel zählen bisher zu den schwächsten DAX-Titeln. Auf Vorstandsebene wird indes nun offenbar darüber nachgedacht, das Wachstum durch die eine oder andere Übernahme anzukurbeln. Hilft das der Aktie?

So erklärte Konzernchef Markus Steilemann im Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: Als noch junges Unternehmen besitzen wir keine großen Erfahrungen mit der Akquisition und Integration von Unternehmen. Deshalb wollen wir am liebsten zunächst klein anfangen, also erst gehen, dann laufen, dann rennen.“ Er betonte aber auch, dass man vor einem größeren Deal nicht zurückschrecken würde, sollte dieser „ideal passen“ und alle Investitionskriterien erfüllt sein.

Sorgen vor einer sich abschwächenden Konjunktur hat Steilemann indes nicht. Er geht weiter davon aus, dass Covestro schneller wachsen wird als der Markt. Für 2018 geht er zudem von einem EBITDA aus, das über dem Vorjahresergebnis von 3,4 Milliarden Euro liegen wird.

Bodenbildung abwarten
Anleger sollten bei der Covestro-Aktie vorerst weiterhin an der Seitenlinie verharren. Zwar ist der Konzern strategisch top aufgestellt und verfügt mittel- bis langfristig wirklich über gute Perspektiven. Doch aktuell befindet sich der Aktienkurs einfach in einer schwachen Verfassung. Anleger sollten daher jetzt nicht ins fallende Messer greifen, sondern zunächst eine Bodenbildung abwarten.

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