Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank: Aktie gibt Gas - gute Nachrichten aus Italien

Ein Artikel in der Financial Times sorgt am Dienstag für gute Stimmung bei Commerzbank-Aktionären. Wie es dort heißt, befinden sich die italienischen Banken Unicredit und Intesa Sanpaolo in Gesprächen mit dem Finanzinvestor KKR über eine Auslagerung notleidender Kredite.

Unicredit und Intesa Sanpaolo, die größten Banken Italiens, planen eine Art milliardenschwere Bad Bank. Sie soll gemeinsam mit dem amerikanischen Finanzinvestor KKR aufgebaut werden. Damit könnten die Unternehmen ihre Kapitaldecke stärken. Allerdings seien noch einige Details zu klären, heißt es weiter. Zum Beispiel sei noch unklar, wie viele ihrer Risikokredite Unicredit und Intesa Sanpaolo in die Bad Bank auslagern dürfen.

Vorbildfunktion

Laut Händlern könnte der Schritt als Vorbild für die Commerzbank dienen. Die zweitgrößte Bank hat zwar große Fortschritte beim Abbau notleidender Kredite gemacht, allerdings hat das Unternehmen noch eine Menge Arbeit vor sich.

Warten auf das Kaufsignal

Die Entwicklung in Italien gibt der Commerzbank-Aktie am Dienstag Auftrieb. Allerdings ist der Titel noch ein gutes Stück weit vom wichtigen charttechnischen Widerstand bei 14 Euro entfernt. Sollten die Quartalszahlen, die am 7. Mai veröffentlicht werden, positiv ausfallen, könnte diese Marke wieder in Angriff genommen werden. Bis dahin ist mit einer volatilen Seitwärtsbewegung zu rechnen. Investierte Anleger setzen den Stopp bei 11,50 Euro.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank: Zweistellige Kurse? Na klar!

Die Rechtspopulistin Marine Le Pen und der Linke Jean-Luc Mélenchon in der Stichwahl um die französische Präsidentschaft: Das war das Horrorszenario für die Märkte, denn beide halten wenig vom Euro und der EU. Doch die Franzosen haben in der Vorwahl den wirtschaftsliberalen Emmanuel Macron als … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Commerzbank auf Kurs: Alles für das Wachstum

Im Niedrigzinsumfeld ist das Privatkundengeschäft nur profitabel zu betreiben, wenn die Auslastung der nötigen Infrastruktur hoch ist. Im Gegensatz zur Konkurrenz hat die Commerzbank das frühzeitig erkannt und setzt voll auf Wachstum. Bis 2020 sollen zwei Millionen Neukunden im Kerngeschäft … mehr