Commerzbank
- Andreas Deutsch - Redakteur

Commerzbank: Kurz verschnaufen, und weiter geht’s

Die Commerzbank-Aktie steht auch am Freitag wieder im Fokus der Anleger. Nach den rasanten Wochen kam es am Donnerstag erneut zu Gewinnmitnahmen. Heute greifen die Anleger wieder zu.

Im frühen Handel gewinnt die Commerzbank-Aktie 0,4 Prozent, nachdem das Papier am Donnerstag mit einem Verlust von zwei Prozent aus dem Handel gegangen war. Auch der DAX fiel zurück, allerdings nur um 0,2 Prozent auf 9.717 Stellen. "Immer wenn der Markt ein frisches Rekordhoch liefert, stellt sich die Frage, wie es weitergeht", sagte Sarah Brylewski vom Broker Gekko Germany. Die fehlenden knapp drei Prozent zur 10 000-Punkte Marke seien für den DAX "eigentlich ein Katzensprung". Doch die inzwischen hohen Bewertungen etlicher Titel mahnten zur Vorsicht.

Analyst sieht viel Luft

Auch bei der Commerzbank-Aktie sei Vorsicht angebracht, meinen zehn Analysten, die zum Verkauf raten. Zu Unrecht, glaubt Guido Hoymann, Analyst beim Bankhaus Metzler. Er stuft die Aktie mit „Kaufen“ ein und sieht das Kursziel bei 19 Euro. „Mein Optimismus ist begründet in der Kombination aus Niedrig-Zins-Umfeld, einer sich erholenden europäischen Wirtschaft und den bereits in erheblichem Umfang vorgenommenen Wertberichtigen auf kritische Aktiva“, sagte er im Interview mit dem AKTIONÄR. „Diese Kombination erhöht die Chance für die Bank, sich möglicherweise schneller als gedacht von großen Teilen der sogenannten Non-Core-Assets trennen zu können. Und das womöglich ohne weitere erhebliche Verluste hinnehmen zu müssen.“

Dabei bleiben

Gewinnmitnahmen wie am Donnerstag sind völlig normal. Solange der Aufwärtstrend intakt ist, besteht kein Grund, die Aktie zu verkaufen. Und er ist intakt. Investierte Anleger lassen also die Gewinne laufen und setzen einen relativ engen Stoppkurs.

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  • MacPlayer -
    Die Commerzbank-Aktie sieht heute zum Wochenende aus, als müßte sie an den Tropf. Wenn ich mir die letzte Woche ansehe im Vergleich zu diese Woche, dann ist sie wieder mal auf dem Weg in den Keller.

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| Fabian Strebin | 0 Kommentare

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