- Stefan Limmer - Redakteur

Commerzbank: Die neuesten Analystenstimmen

An einem schwachen Börsentag zählt die Commerzbank-Aktie am Dienstag zu den größten Verlierern im DAX. Die Bank hat im Zuge einer Kapitalerhöhung 113.850.693 neuen Aktien wurden im Wege eines so genannten beschleunigten Bookbuildingverfahrens zu 12,10 Euro pro Stück bei institutionellen Anlegern platziert.

Nach der Schweizer Großbank UBS und Citigroup haben sich mittlerweile auch die Credit Suisse und das Analysehaus Independent Research zu Wort gemeldet. Maxence Le Gouvello von der Credit Suisse sieht den fairen Wert weiterhin bei 12,54 Euro. Die Frage sei nun, welche Strategie die Bank nach dem Erreichen einer harten Kernkapitalquote von mehr als zehn Prozent einschlage, schrieb Analyst Maxence Le Gouvello in einer Studie vom Dienstag. Der Experte sieht zwei Möglichkeiten: Entweder lege das Institut den Fokus auf Dividendenausschüttungen oder auf externes Wachstum.

Optimistischer ist Stefan Bongardt von Independent Research. Er stufte das Rating für die Aktie von „Verkaufen“ auf „Halten“ nach oben und erhöhte das Kursziel von 11 auf 13 Euro.  „Das vorläufige Nettoergebnis im ersten Quartal hat die Erwartung signifikant übertroffen“, so der Analyst. Sowohl die operative Entwicklung als auch die Maßnahme, die harte Kernkapitalquote über eine Kapitalerhöhung zu stärken, seien der Grund für sein neues Anlagevotum.

Weiterhin Geduld gefragt

DER AKTIONÄR sieht den fairen Wert der Commerzbank-Aktie bei 14 Euro. Aktionäre müssen jedoch wohl viel Geduld mitbringen. Ein Stopp bei 10,80 Euro sichert die Position nach unten ab.

(mit Material von dpa-AFX)

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