Commerzbank
- Thorsten Küfner - Redakteur

Commerzbank, Deutsche Bank und Allianz: Im Bann der Russland-Krise

Die Krim-Krise belastet nahezu alle DAX-Aktien. Auch die Finanztitel gehen im heutigen Handel in die Knie. Während die Aktien von Allianz, Munich Re und Deutscher Bank etwas geringere Verluste als der DAX verbuchen, zählt die Commerzbank mit einem Abschlag von drei Prozent zu den größten Verlierern.

Besonders unerfreulich für die Anteilseigner der zweitgrößten deutschen Privatbank: Der seit Sommer 2013 intakte Aufwärtstrend ist aktuell nach unten durchbrochen worden. Dies sorgt für zusätzlichen Abgabedruck. Allerdings ist die Commerzbank-Aktie zuletzt oftmals kurzzeitig unter die Trendlinie gerutscht und hat sich in der Folge rasch wieder erholen können. Diesmal dürfte es sehr spannend werden, ob es dem DAX-Titel erneut gelingt. Im Falle eines nachhaltigen Bruchs des Aufwärtstrends, liegen die nächsten horizontalen Unterstützungen bei 11,90 Euro und 11,20 Euro.

Keine Panik

Trotz des deutlichen Kursrücksetzers im frühen Handel sollten Anleger nicht in Panik verfallen. Anleger können ihre Aktien weiterhin halten, allerdings sollten – wie ohnehin bei jedem Aktienengagement (!) – die Stoppkurse beachtet werden. Allianz: 115 Euro; Commerzbank: 11,50 Euro; Deutsche Bank: 30,50 Euro; Munich Re: 119 Euro.

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