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Deutsche Bank und Commerzbank: Akt der Verzweiflung – Sewing und Zielke in "intensiven Gesprächen"

Die große Ernüchterung kam Donnerstagnachmittag. Für die Banken, für ihre Aktionäre. Ob Deutsche Bank CEO Christian Sewing und sein Commerzbank-Kollege Martin Zielke da schon ahnten, was auf sie zukommt?  Wahrscheinlich. Einem Magazinbericht zufolge führen sie seit einigen Tagen intensive Gespräche. Ziel: Die Fusion. 

Die Europäische Zentralbank hat Aktionären von Commerzbank und Deutsche Bank gestern klar vor Augen geführt, wohin die Reise geht: nach unten. Haben Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing und sein Commerzbank-CEO Martin Zielke da schon geahnt, dass es hart kommen würde? Möglicherweise. Wie das Magazin Focus unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen in Frankfurt berichtet, haben sich die beiden Manager von ihrem jeweiligen Vorstand und Aufsichtsrat das Mandat für – gemeinsame Gespräche – geben lassen. Und befinden sich seit wenigen Tagen in eben diesen.

Am Donnerstag hatte EZB-Chef Mario Draghi mit seinen Äußerungen ein kleines Bankenbeben ausgelöst. Die Aktien von Commerzbank und Deutsche Bank sackten deutlich ab, fielen jeweils unter die Marken von 8 und 7 Euro. Die EZB wird europäischen Geldinstituten ab September neue TLTROs zur Verfügung stellen. Trotz dieser Ankündigung – es ist nichts anderes als weitere Hilfen für die Banken – gerieten die Titel unter Druck. Die Aussicht auf eine verlängerte Nullzinsphase bedroht die Ertragslage mehr als TLTROs weiterhelfen. 

Die Deutsche Bank könnte bei Anlegern in den kommenden Tagen zusätzlich aufgrund ihrer Dividenden- und Boni-Politik in die Kritik kommen.  

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Ein Beitrag von Leon Müller, Chief Editor Börsen.Briefing. – dem täglichen Newsletter des Anlegermagazins DER AKTIONÄR (registrieren Sie sich kostenfrei unter www.boersenbriefing.de)

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| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

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