Gold
- Markus Bußler - Redakteur

Chart Guru Avi Gilburt: Gold auf 2.500 Dollar – mindestens

Das Hoch bei Gold im Jahr 2011 hat Avi Gilburt treffend vorhergesagt. Seitdem ist er sehr skeptisch für den Goldpreis. Kurse von 700 bis 800 Dollar hält der technische Trader für möglich – wenn gleich er einen Boden bei 900 bis 1.000 Dollar favorisiert. Doch viel spannender: Er sieht eine Trendwende auf den Markt zukommen. Und die könnte noch dieses Jahr einsetzen.

es könnte vielleicht bis zum Ende des ersten Quartals 2015 dauern, bis wir einen Boden erreichen. „Eigentlich rechne ich damit, dass sowohl die Edelmetallpreise als auch die Aktienkurse der Minenunternehmen Ende des Jahres oder im Laufe des ersten Quartals einen Boden erreichen und dass sie dann wieder in die Hausse einschwenken“, sagt Avi Gilburt im Interview mit dem Deutschen Anlegerfernsehen DAF. Ähnlich sieht die Situation bei Silber aus. Auch hier rechnet der Chartexperte mit einem weiteren Kursrutsch. „Im Idealfall würde das Niveau von 14 Dollar halten, aber ich glaube, es könnte bis in den Bereich zwischen 12,50 und 13,00 Dollar fallen.“

Doch so schnell die Abwärtsbewegung in den kommenden Wochen auch von statten gehen könnte, so schnell sieht Avi Gilburt auch eine Erholung bei den Edelmetallen kommen. Auch wenn eine mittelfristige Prognose schwierig sei, da man noch nicht vorhersehen könnte, wie dynamisch die Bewegung sei, „würde es mich nicht wundern, wenn wir bis Mitte nächsten Jahres wieder in den Bereich um 1.500 Dollar zurückkehren würden.“ Und wenn das den Bullen noch nicht genügend Mut macht, dann vielleicht eine andere Aussage des Charttechnikers. „Ich sehe voraus, dass der Goldpreis in den kommenden Jahren mindestens auf 2.500 Dollar steigen wird.“ Das sei das Mindestziel nach Durchschreiten der Talsohle. „Wissen Sie, es würde mich nicht schockieren, wenn der Silberpreis noch zu meinen Lebzeiten über 100 Dollar steigen würde“, sagt Gilburt. Das komplette Interview können Sie gleich hier abrufen.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Mitten im Nirgendwo

Der kurzfristige Aufwärtstrend bei Gold ist gestoppt. Seit Anfang der Woche geht es wieder nach unten. Die Marke von 1.300 Dollar konnte von den Bullen nicht verteidigt werden, mittlerweile ist der Goldpreis auch wieder unter 1.280 Dollar gerutscht. Silber entwickelt sich parallel zum Goldpreis. … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: Sehen Sie den Wald vor lauter Bäumen noch?

Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt. Wohl bei keiner anderen Anlageklasse wechselt die Gefühlslage derart schnell wie bei Goldanlegern. Waren sich viele noch vor drei Wochen sicher, Gold werde auf 1.500 Dollar marschieren, überwiegen jetzt wieder die Stimmen, Gold werde auf 1.200 Dollar fallen – … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Zwei Marken, auf die es ankommt

Der Goldpreis konsolidiert. Der Silberpreis konsolidiert. Die Minenaktien konsolidieren. Kurzum: Die abgelaufene Woche war für Goldanleger alles andere als spannend. Dennoch rät Markus Bußler, nicht in Verzweiflung zu verfallen. Aus charttechnischer Sicht ist alles im Lot. Und die Unterstützungen … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Goldexperte Bußler: Voilà, der goldene Herbst

Der Goldpreis kennt aktuell kein Halten mehr. Auch wenn eine Korrektur längst überfällig ist, schleicht sich der Goldpreis Schritt für Schritt an das Jahreshoch aus dem vergangenen Jahr bei 1.366 Dollar heran. „Eigentlich rechnet jeder mit einer Korrektur“, sagt Markus Bußler. „Doch es ist wie so … mehr
| Markus Bußler | 0 Kommentare

Gold: 2.500 Dollar

Ein halbes Jahr befand sich der Goldpreis in einem nervenaufreibenden Sägezahnmarkt. Anleger haben frustriert das Handtuch geworfen. Doch das letzte Tief bei 1.205 Dollar war auch der Auftakt einer beeindruckenden Rallye an deren Ende der Ausbruch aus der Seitwärtsrange stand. Die Frage: Wie weit … mehr