Cancom IT Systeme
- Jochen Kauper - Redakteur

Cancom-Aktie: Schwache Tage zum einsammeln nutzen

Wie erwartet, hat die Aktie von Cancom den Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 40 Euro nicht geschafft. Für die Kursschwäche zuletzt auf 36,80 Euro sollen mehrere Short-Seller verantwortlich sein.
Das alles sollte für die Aktie kein Problem darstellen. Es gibt keinen Grund, Anteile zu verkaufen. Die fundamentale Entwicklung bei Cancom ist in Ordnung. Vorstand Klaus Weinmann will langfristig mit seiner Mannschaft die Marke von einer Milliarde Umsatz stemmen. 2013 hat Cancom 613 Millionen Euro erlöst. Hier besteht also noch viel Spielraum nach oben. Hierzu setzt Weinmann auf Übernahmen. In den letzten Monaten hat der Firmenchef bereits wieder drei Firmen zugekauft.

Halten
Derzeit konsolidiert die Aktie knapp oberhalb der horizontalen Unterstützung bei 36,50 Euro. Als nächste Stopp-Marke gelten die 38- sowie 90-Tage-Linie bei rund 35 Euro. Im Anschluss sollte die Cancom-Aktie wieder nach oben drehen. Langfristig bleibt das Papier einer der interessantesten Nebenwerte auf dem deutschen Kurszettel.

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

Akionärsbrief: Cancom bietet auch Übernahmefantasie

Der Aktionärsbrief erklärt, im zweiten Quartal des laufenden Jahres haben Investitionen in Hardware die Gewinnspanne der Cloud-Sparte von Cancom auf weniger als 20 Prozent gedrückt (Cloud bedeutet, Rechnerkapazitäten über ein Netzwerk bereitzustellen). Daraufhin sank der Aktienkurs deutlich. Im … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

BO: Cancom überzeugt die Analysten endlich wieder

Börse Online vermutet, Cancom hat die Analysten bei der jüngsten Roadshow überzeugt, die schwachen Gewinnspannen im zweiten Quartal 2016 im Cloud-Geschäft (Bereitstellung von Rechnerkapazitäten über ein Netzwerk) seien nur eine einmalige Sache gewesen. Das auf Dienstleistungen für die … mehr
| Werner Sperber | 0 Kommentare

EamS: Cancom könnte auch übernommen werden

Die Euro am Sonntag verweist auf das US-Marktforschungsinstitut Cybersecurity Ventures, das den jährlichen durch Datendiebe verursachten Schaden auf drei Billionen Dollar schätzt. Das US-Justizministerium schreibt, die Erpressungs-Angriffe über E-Mails habe sich innerhalb eines Jahres auf 4.000 pro … mehr