Cancom
- Jochen Kauper - Redakteur

Cancom-Aktie: Nachkaufchance?

Das Hoch lag bei 39,32 Euro. Seitdem hat die Cancom-Aktie rund 24 Prozent verloren. Ein knackiger Rückgang, wenn man bedenkt, dass der DAX im Vergleich dazu "nur" knapp sechs Prozent verloren hat. Besonders Aktien mit hoher Relativer Starke wurden zuletzt wie faules Obst auf den Markt geworfen. Dabei werden die fundamentalen Daten oftmals überhaupt nicht berücksichtigt. Cancom setzt mit den letzten beiden Übernahmen  - Didas und HPM – mehr und mehr auf das lukrative Cloud-Geschäft. Zudem strebt Cancom-Chef Weinmann eine breitere Investorenbasis an.

Über den großen Teich
"Mit den ADRs bieten wir US-Investoren, die keinen direkten Zugang zu unseren Aktien haben oder für die ADRs eine kosteneffizientere und leichter handhabbare Form der Investition darstellen, die Möglichkeit, sich an unserem Unternehmen unkompliziert und auf US-Dollar-Basis zu beteiligen“, sagt Weinmann. ADRs (American Depositary Receipt) sind auf US-Dollar lautende Wertpapiere, die in den USA stellvertretend für die zugrunde liegenden Aktien gehandelt werden und die es US-amerikanischen Investoren ermöglichen, die an der Frankfurter Wertpapierbörse notierenden Inhaber-Stammaktien von Cancom am US Markt indirekt zu kaufen.



Halten
Cancom zählt nach wie vor zu den interessantesten Nebenwerten auf dem deutschen Kurszettel. Der Aufwärtstrend der sich seit Ende 2013 ausgebildet hat, ist dahin. Die aktie ist exakt auf die massive horizontale Unterstützung bei 29,50 Euro gefallen und hat dort vorerst gedreht. Hier verläuft auch der ansteigende 200-Tage-Durchschnitt. Zwar sieht es am Mittwoch vorerst nach einer Kurserholung aus, dennoch setzen Investoren ein Abstauberlimit bei 27,50 Euro.

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