BYD
- Jochen Kauper - Redakteur

BYD: Wird Samsung nach Warren Buffet neuer Ankeraktionär?

Bekommt der Elektroautobauer BYD einen neuen Ankeraktionär? Bereits am vergangenen Freitag liefen mehrere Nachrichten über die Ticker, der koreanische Elektronikriese Samsung wolle bei BYD einstiegen. Der Nachrichtendienst Bloomberg berichtete über einen möglichen Anteil von vier Prozent, den Samsung an Chinas E-Autobauer kaufen möchte.

Investition in Elektroautos und Chips

Auch die Zeitung „Korean Economic Daily“ spekuliert über einen Aktienanteil von rund vier Prozent. Samsung wolle für umgerechnet rund 400 Millionen Euro neue Aktien von BYD kaufen. Samsung wäre nach dem US-Investor Warren Buffett (Anteil rund 25 Prozent) der zweigrößte Aktionär.

Die Investition solle nicht nur das Geschäft mit Chips für Elektroautos, sondern auch für Smartphones stärken, erklärte Samsung. Zuletzt sind mehrere Chipfirmen und Autobauer Kooperationen bei der Entwicklung für autonomes Fahren eingegangen.

BYD wurde 1995 als Batterieproduzent gegründet und stellt neben Autos auch Technik für die Produktion von Solar- und Windenergie her.

 

 

Aktie vor 52-Wochen-Hoch

Langsam aber sicher bahnt sich die Aktie von BYD ihren Weg weiter nach oben. Der Newsflow stimmt: Vor wenigen Tagen hat BYD einen neuen Deal mit Green Hedge und der New Energy Technology an Land gezogen. Hier geht es um zukünftig gemeinsame Projekte im Bereich der Speicher- als auch Photovoltaiklösungen.

China wird in den nächsten Monaten und Jahren mehr und mehr die heimischen Hersteller von Elektroautos pushen um den Kampf gegen die Luftverschmutzung in dne Mega-Cities zu bekämpfen. Davon wird BYD profitieren. Die Aktie ist auf ein 52-Wochen-Hoch geklettert. Nächstes Etappenziel ist die Marke von 6,50 Euro.

 

 

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