Gold Fields
- Marion Schlegel - Redakteurin

Bußlers Goldgrube: „Gold auf 2.000? Silber auf 100? Warum nicht?“

Wenig Neues bei Gold. Nachdem das Edelmetall die 200-Tage-Linie nach unten gerissen hat, blieb eine schnelle Gegenbewegung aus. Auch der Terroranschlag in Kopenhagen vom Wochenende hat Gold nicht beflügelt. „Kurzfristig bleibe ich pessimistisch“, sagt Markus Bußler. Dennoch: Auf lange Sicht hält er Kurse von 2.000 Dollar bei Gold und sogar 100 Dollar bei Silber für realistisch.

„Gold und Silber in physischer Form sind für mich langfristige Investments“, sagt Bußler in der Sendung Bußlers Goldgrube. Dies bedeute nicht, dass der Einstandskurs egal sei. Aber es bedeute sehr wohl, dass nicht jede Tagesschwankung gleich die Investmentthese in Frage stelle. Etwas anderes gelte für Spekulationen mit Derivaten und bei der Anlage in Minenaktien. Hier müsse das Investment stets beobachtet und auch hinterfragt werden. So habe beispielsweise die Ankündigung von Kinross im laufenden Jahr weniger Gold zu höheren Kosten zu produzieren viele Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Die Frage müsse lauten: „Hat sich die Prognose für die Aktie damit verschlechtert?“ Die Antwort: „Ja.“ Aus diesem Grund sind auch Stoppkurse bei Aktieninvestments unerlässlich.

Gold Fields unter Druck
Im Rahmen der Sendung geht es weiterhin um die Frage, wie es mit der Aktie von Gold Fields weitergeht. Das Papier hat vom Hoch mittlerweile deutlich verloren. Der Grund: Der Ausbau von South Deep läuft alles andere als nach Plan. Auch der Break-Even wurde verschoben. „Auch hier gilt ganz klar: Stoppkurs beachten“, sagt Bußler. Der Markt habe Aktien, die schlechte Nachrichten gebracht haben, in den vergangenen Wochen häufig deutlich abgestraft. Eine schnelle Erholung sei bislang meist ausgeblieben.

Weitere Aktien: Silver Standard Resources, ein Silber- und Goldproduzent mit produzierenden Minen in Argentinien und Nevada sowie aussichtsreichen Entwicklungsprojekten, sowie Echo Resources, ein Explorationsunternehmen aus Australien. Außerdem geht es um die Frage, wieso viele große Goldproduzenten ihre Dividende in US-Dollar und nicht in kanadischen Dollar bezahlen und was für und was gegen ein Investment in Minenaktien spricht. Die gesamte Sendung können Sie direkt hier ansehen.

Wollen Sie mitdiskutieren oder Fragen stellen? Bußlers Goldgrube finden Sie jetzt auch auf Facebook unter www.facebook.com/busslersgoldgrube oder folgen Sie einfach diesen Link.

 

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