DAX
- Thomas Bergmann - Redakteur

DAX markiert neues Jahreshoch - kleiner Bruder feiert sich selbst!

Der deutsche Aktienmarkt notiert auch am Donnerstag die meiste Zeit im Plus. Nach einem kurzen Abstecher in die Verlustzone bei 10.635 Punkten geht es in der Spitze sogar auf ein neues Jahreshoch nach oben. Die Kurslücke von Jahresbeginn konnte aber noch nicht ganz geschlossen werden. Eine Scheibe abschneiden kann sich der DAX von seinem kleinen Bruder, dem MDAX. Der hat ein neues Allzeithoch aufgestellt.

Mit 21.798 notierte der MDAX zwischenzeitlich so hoch wie nie. Seit dem Brexit-Referendum hat der Mid-Cap-Index damit rund 3.000 Punkte oder 15 Prozent zugelegt. Normalerweise sollte es jetzt weiter nach oben gehen, denn in der Regel steigt ein Index nach dem Ausbruch auf ein Allzeithoch weiter.

Gap-Close knapp verfehlt

Beim DAX lag das Tageshoch bis dato bei 10.737 Punkten, also knapp unterhalb der Gap-Kante zu Jahresbeginn. Zwar warnen immer mehr Experten vor einem Rücksetzer im Markt - die DZ Bank hat beispielsweise ihre Aktienquote auf null reduziert -, doch gerade diese Skepsis ist eine gute Grundlage für anhaltend steigende Kurse. Zumindest sollte es der deutsche Leitindex bis zum Hoch von Ende Dezember schaffen, das bei 10.860 Punkten ausgebildet wurde.

dax

DER AKTIONÄR hat jüngst bei 10.190 Punkten zum Einstieg in den DAX Turbo-Long mit der WKN DGH1CM geraten (Kaufkurs 8,81 Euro). Wo Anleger nach der Rallye den Stoppkurs legen sollten, ist im neuen AKTIONÄR 33/2016, der ab sofort für Abonnenten schon mittwochs nach Redaktionsschluss als E-Paper zu lesen ist, zu erfahren.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Jochen Kauper | 0 Kommentare

Thomas Gebert: "Der arme Donald Trump"

Der 16-jährige Dollarzyklus bestimmt darüber, ob ein amerikanischer Präsident rückwirkend als erfolgreich oder nicht angesehen wird. Für Trump stehen die Chancen schlecht. "Ich habe mittlerweile unter sieben US-Präsidenten amerikanische Aktien gekauft. Es fing an mit dem Unglückswurm Jimmy Carter. … mehr
| DER AKTIONÄR | 8 Kommentare

Prof. Otte zu DAX, Bitcoin, Merkel, AFD, FDP

Professor Max Otte hat 2006 die Finanzkrise vorhergesehen. 2017 warnt er jetzt vor der „Blase Bitcoin“ und noch eindringlicher vor einer gesellschaftlichen „Katastrophe“. Wie Dirk Müller und Silberjunge Schulte kritisiert der Fondsmanager die alte Regierung scharf – und spricht sich für die AfD aus. mehr
| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Schicksalswahl 2017 - Rallye oder Crash beim DAX

Die Wahrscheinlichkeit, dass der deutsche Leitindex aus den Bundestagswahlen als Gewinner hervorgeht, ist sehr hoch. Sollte eine faustdicke politische Überraschung aus- und Kanzlerin Angela Merkel im Amt bleiben, rechnet Analyst Michael Heider von Warburg Research mit steigenden Kursen. Denn dann … mehr