Gazprom
- Thorsten Küfner - Redakteur

Besser als Gazprom! Wo sich in Osteuropa jetzt der Einstieg lohnt

Für viele ist Osteuropa mit der Gefahr einer Zuspitzung der Krise um die Ukraine keine Region um Aktien kaufen. Doch bieten gerade preiswerte Aktien wie etwa Gazprom attraktive Chancen. Der Osteuropa-Experte Andreas Männicke, Chefredakeur des Informationsbriefes „East Stock Trend", hat viele Gesprächspartner vor Ort in Osteuropa. Auch dabei ist immer die Frage, was Putin wirklich will. "Er wird nicht in die Ost-Ukraine einmarschieren, sondern höchsten die Region als unabhängig anerkennen und wirtschaftlich einbinden", kalkuliert Männicke im Gespräch mit Bernhard Jünemann, "dann kann er den Einfluss des Westen begrenzen ohne große Nachteile für sein Land." Russische Aktien sind für Männicke günstig, wenn es keine Eskalation gibt. Er empfiehlt Gazprom mit einem KGV von 2,7 oder einer hohen Dividendenrendite von mehr als fünf Prozent, aber auch andere russische Titel.

Mehr im DAF

Gute Chancen sieht er außerdem in Polen. "Mid Caps hier haben den DAX klar outperformt", erklärt er. Besonders interessant erscheinen ihm darüber hinaus die Märkte in Südosteuropa wie etwa Bulgarien, Slowenien oder Kroatien. Das komplette Interview finden Sie hier.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Das sind die Pläne für China

Der weltgrößte Erdgasproduzent Gazprom steht vor dem Markteintritt in China. Ab dem 20. Dezember 2019 soll erstmals Erdgas aus Sibirien in den Osten Chinas fließen, um die boomende Volkswirtschaft mit sauberer Energie zu versorgen. Anschließend soll Gazproms Marktanteil im Reich der Mitte stetig … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Das ist überraschend

Nachdem in den vergangenen Wochen die Wahrscheinlichkeit für den Bau von Nord Stream 2 im Zuge verschiedener Entwicklungen stetig gesunken ist, zeigt sich der russische Erdgasriese Gazprom nach wie vor zuversichtlich, die zweite Ostseepipeline entgegen aller Widerstände planmäßig vorantreiben zu … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Gazprom: Ist das nicht zu viel?

Gazprom hat angekündigt, dass bei der anstehenden Reise von Konzernchef Alexej Miller nach China die Pläne für eine zweite Pipeline in das Land konkretisiert werden sollen. Diese zweite, westliche Route könnte langfristig aus strategischer Sicht durchaus sinnvoll sein, kurzfristig überwiegen aber … mehr