Porsche VZ.
- Werner Sperber - Redakteur

Bernecker: Zwei Milliarden für Porsche-Aktionäre; Einstieg bei Tesla möglich

Die Actien-Börse erklärt, die Strafsache Wiedeking (ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Porsche) ist erledigt. Auf diesem Verfahren beruhen viele Klagen von Hedgefonds gegen die Porsche Automobil Holding SE wegen Manipulation des Volkswagen-Marktes. Ein Stuttgarter Gericht entschied bereits zugunsten der Porsche SE, zwei größere Klagen werden in Hannover beziehungsweise Braunschweig verhandelt. Für diese Klagen stellte die Porsche SE mehr als zwei Milliarden Euro zurück. Fallen diese Klagen weg, gilt die Rechnung: Was sind 50 Prozent Anteil an den Volkswagen-Stammaktien, also 36 Prozent an Volkswagen insgesamt, wert?

Die Porsche SE möchte dieses Paket von 36 auf 25 Prozent abbauen und sich mit dem dabei eingenommenen Geld an internationalen Autowerten beteiligen. Ein kleiner Anteil an Tesla Motors wäre für Herrn Piëch eine Option. Die Actien-Börse gibt den „fairen Wert“ der Vorzugsaktie der Porsche SE mit 60 bis 65 Euro an. Dieser Betrag kann erhöht werden, wenn der „faire Wert“ von Volkswagen wieder deutlicher rechnen lässt. Das Kursziel für die Vorzugsaktie der Porsche SE beträgt 60 Euro.

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| Jochen Kauper | 0 Kommentare

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