Volkswagen Vz.
- Werner Sperber - Redakteur

Bernecker: Müller und Pötsch sind bei Volkswagen wohl die falschen Leute

Die Actien-Börse erklärt, Volkswagen muss nach 25 Jahren erneut saniert werden. Seit dem Börsengang im Jahr 1961 wurde der Konzern bereits zweimal umgewandelt: Die erste Umwandlung war der Wechsel vom VW Käfer zum Modell Golf mit dem gesamten Umbau der Herstellung und des Vertriebs. Die zweite Umwandlung war die Senkung der Stückkosten pro Pkw mit deutlichen Änderungen und Einsparungen in der Produktion dem Vertrieb und bei den Zulieferbetrieben (José Lopez). Diese zweite Umwandlung wird Vorbild für die dritte Sanierung werden. Daraus lässt sich das Potenzial für Volkswagen für drei Jahre abschätzen. Die Actien-Börse möchte vor allem bei der Belegschaft sparen. Die Herausforderungen sind der Skandal um die Diesel-Werte und das Elektroauto. Vorstandsvorsitzender Matthias Müller und Aufsichtsratsvorsitzender Hans Dieter Pötsch sind für diese Herausforderungen wohl die falschen Leute.

 

Die Actien-Börse ist grundsätzlich zuversichtlich für Volkswagen. Der Kurs der Vorzugsaktie könnte jedoch aufgrund weiterer schlechter Nachrichten noch einmal kurzzeitig bis auf 105 Euro sinken. Das wäre der beste Zeitpunkt für einen Kauf und die letzte Chance, bereits bestehende und teurer gekaufte Positionen zu „verbilligen“. Wenn es eine gute Nachricht gäbe, würde die Notierung allerdings schnell auf mehr als 135 Euro steigen und dann wohl bald die Kurslücke bei 165 bis 175 Euro schließen. Das Kursziel beträgt 170 Euro.

 


 

Börsen-Mythen enthüllt für Anleger

Autor: Fisher, Ken/Hoffmans, Lara
ISBN: 9783864701283
Seiten: 224
Erscheinungsdatum: 02.09.2013
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook verfügbar

Weitere Informationen und Bestellmöglichkeiten finden Sie hier

100 - Ihr Alter = die optimale Aktienquote eines Portfolios
Eine bequeme Faustregel, leicht umzusetzen. Aber ist mit einer solch pauschalen Regel tatsächlich gewährleistet, dass Anleger ihre Ziele erreichen? Oder besteht dabei das Risiko, unterdurchschnittliche Renditen einzufahren? Es hilft nichts: Wer sich ernsthaft mit Geldanlage auseinandersetzen will, muss tiefer graben und darf sich nicht auf „bewährte“ Wahrheiten verlassen. Ken Fisher und Lara Hoffmans klopfen einige der gängigsten Börsen-Mythen auf ihre Praxistauglichkeit ab und stellen fest: Sie sind genau das: Mythen – die Anlegern schweren Schaden zufügen können.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Jochen Kauper | 0 Kommentare

VW-Aktie bekommt Rückenwind von Goldman Sachs

Goldman Sachs hat am Mittwoch die Autowerte unter die Lupe genommen. Vorab: Besonders optimistisch ist Analyst Stefan Burgstaller für VW. Seine Begründung: Die finanziellen Bürden im Zusammenhang mit dem Dieselskandal ließen sich zunehmend besser quantifizieren und der Zukunftspakt mit den … mehr