BB Biotech
- Marion Schlegel - Redakteurin

BB Biotech mit deutlich weniger Gewinn – wichtiger Termin in der kommenden Woche

Die Schweizer Beteiligungsgesellschaft BB Biotech hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres deutlich weniger verdient als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Von Januar bis September ergab sich aufgrund nicht geprüfter konsolidierter Zahlen ein Gewinn von 172 Millionen Franken. 2017 stand noch ein Gewinn von 843 Millionen Franken zu Buche. Im dritten Quartal zeichnete sich ein leichter Trend nach oben ab. Allein hier erzielte BB Biotech einen Gewinn vor Steuern von 242 Millionen Euro, nach 365 Millionen Euro in der entsprechenden Vorjahresperiode. Als Beteiligungsgesellschaft reflektiert das Ergebnis die Aktienkursentwicklung der Unternehmen, die im Portfolio gehalten werden.

Spannend wird es in der kommenden Woche. Hier erfolgt am Freitag, 19. Oktober, die ordentliche Berichterstattung per 30. September 2018. Dann werden auch sämtliche Veränderungen im Portfolio, die im dritten Quartal erfolgt sind, veröffentlicht – sämtliche Neuaufnahmen, Verkäufe und die größten Positionen. Per 30. Juni gehörten zu den zehn Top-Werten: Ionis Pharmaceuticals (9,9 Prozent), Neurocrine Biosciences (9,0 Prozent), Celgene (7,3 Prozent), Incyte (6,9 Prozent), Vertex Pharmaceuticals (6,5 Prozent), Agios Pharmaceuticals (5,1 Prozent), Radius Health (5,0 Prozent), Gilead (4,6 Prozent), Sage Therapeutics (4,6 Prozent) und Alexion Pharmaceuticals (4,6 Prozent). An der Ländergewichtung – BB Biotech investiert nahezu ausschließlich in Werte aus dem US-Biotechsektor (zuletzt 97,0 Prozent) – dürfte sich nicht viel verändert haben. Nach wie vor spielt die Musik im Sektor in den USA.

Die Aktie von BB Biotech hatte auch getragen von Indexaufnahmen in der Schweiz zuletzt einen schönen Aufwärtstrend ausgebildet. Im Zuge der Korrektur an den Märkten ist das Papier allerdings zuletzt wieder deutlich unter Druck geraten. Nichtsdestotrotz bleibt die Aktie für Investoren, die ein Einzelinvestment im Biotech-Sektor scheuen, weiterhin das Basisinvestment. Allerdings ist derzeit der Aufschlag zum Inneren Wert mit mehr als 17 Prozent sehr hoch.

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