Bayer
- Stefan Limmer - Redakteur

Bayer vor 766 Millionen-Euro-Spritze?

Einem Pressebericht zufolge interessiert sich Panasonic Healthcare für das Geschäft mit Blutzuckermessgeräten von Bayer. Die Japaner wollen dafür bis zu 100 Milliarden Yen (766 Millionen Euro) bezahlen. Die Bayer-Aktie notiert derweil in Schlagdistanz zum alten Rekordhoch bei 145,85 Euro.

Experten gehen davon aus, dass die Sparte auch andere Bieter anlocken dürfte. Bayer wollte sich zu den Gerüchten, die von der japanischen Wirtschaftszeitung Nikkei am Wochenende veröffentlicht wurden, nicht äußern. Panasonic Healthcare wurde bereits als Käufer des Diabetes-Geschäfts gehandelt – hierfür würden laut Experten wohl bis zu zwei Milliarden Euro fällig.

Die Bayer-Aktie befindet sich seit Jahren in einem intakten Aufwärtstrend. Seit Oktober 2014 hat sich dieser abermals beschleunigt. Konzernchef Marijn Dekkers hat sich kürzlich auf einer Investorenveranstaltung optimistisch geäußert. Für das Gesundheitsgeschäft stellte er bis 2017 eine kräftige Umsatz- und Margensteigerung in Aussicht. Auch das Agrochemiegeschäft soll stärker wachsen als der Markt und dabei eine Marge auf hohem Niveau erwirtschaften. 

Dabeibleiben

Bayer ist mit seinen unterschiedlichen Geschäftssparten stark aufgestellt. Mit dem geplanten Börsengang der Kunststoffsparte erhält die Aktie zusätzliche Kursfantasie. Zudem profitiert der Konzern von der Abwertung des Euro. Investierte Anleger bleiben dabei. Der Aufwärtstrend sollte sich in einem positiven Marktumfeld fortsetzen.

(mit Material von dpa-AFX)

 

 

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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