BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF setzt ein Ausrufezeichen

Kurz vor der Präsentation der Halbjahreszahlen am Freitag (was dabei von BASF erwartet wird, sehen Sie hier) hat der Aufsichtsrat des DAX-Konzerns die Amtszeit von Vorstandschef Kurt Bock verlängert. Der 57-Jährige, dessen erste Bestellung 2016 ausgelaufen wäre, kann nun fünf Jahre länger – bis zum Ablauf der Hauptversammlung 2021 – die Geschicke des weltgrößten Chemiekonzerns lenken.

Bock hatte im Mai 2011 die Nachfolge des langjährigen Vorstandschefs Jürgen Hambrecht angetreten. Ebenfalls um fünf Jahre verlängert wurden die Verträge von Bocks Stellvertreter Martin Brudermüller (54) sowie von Finanzvorstand Hans-Ulrich Engel (56) und Vorstandsmitglied Harald Schwager (55). Am Freitag legen Bock und Engel die Zahlen für das zweite Quartal und das erste Halbjahr 2015 vor. In den ersten drei Monaten hatten der Ölpreisverfall und höhere Kosten für die Erfolgsbeteiligung von Managern dem Unternehmen einen kräftigen Gewinnrückgang eingebrockt.

Aktie bleibt ein Kauf
DER AKTIONÄR rät indes weiterhin zum Kauf der BASF-Papiere. Mit einem 2016er-KGV von 14 und einer Dividendenrendite von 3,4 Prozent sind die Qualitätstitel zudem noch günstig bewertet. Der Stopp sollte bei 73,00 Euro belassen werden.
(Mit Material von dpa-AFX)

 


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