BASF
- Thorsten Küfner - Redakteur

BASF: Fairer Wert nur bei 54,00 Euro

Die Experten der Privatbank Berenberg haben wieder einmal die Anteilscheine des weltgrößten Chemieproduzenten BASF näher unter die Lupe genommen. Anlass hierfür waren die wieder zunehmenden Spekulationen über Übernahmen im Agrarchemiebereich sowie die Gespräche des US-Agrarriesen Monsato und Bayer.

Analyst John Klein erklärte, nach dem Gebot der chinesischen ChemChina für Syngenta sowie der Fusion zwischen Dow Chemical und DuPont sei die offensichtliche Frage, ob Monsanto in BASF Agricultural Solutions oder Bayer CropScience einen Partner finden werde. Die Prüfung entsprechender strategischer Optionen läuft seiner Einschätzung nach bereits seit Jahren. BASF dürfte aber nicht an einem Verkauf dieser profitablen Sparte interessiert sein. Er stuft indes die BASF-Aktie weiterhin mit "Sell" ein und beziffert das Kursziel lediglich auf 54 Euro.

Chartbild bleibt aussichtsreich

Ganz klar bleibt das Marktumfeld für BASF schwierig – und könnte noch einige Monate schwierig bleiben. Jedoch sollte dies angesichts der schwachen Aktienkursentwicklung und der aktuell günstigen Bewertung bereits eingepreist sein. Anleger können wegen des aussichtsreichen Chartbildes dennoch auf eine Fortsetzung der Erholung setzen (Stopp: 55,50 Euro).

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: Da geht noch was

Die Aktie von BASF hängt nach wie vor unter dem hartnäckigen Widerstandsbereich um die Marke von 91 Euro fest. Rein fundamental betrachtet hätte der DAX-Titel laut den Experten von Macquarie allerdings Luft bis in den dreistelligen Bereich – zumal in diesem Jahr auch die Tochter Wintershall wieder … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

BASF: 2017 könnte richtig gut werden …

2015 und 2016 konnte BASF wegen des dramatischen Verfalls der Ölpreise, der auch die Energietochter Wintershall stark belastete, seine Anteilseigner nicht unbedingt mit starken Zahlen verwöhnen. Dies könnte sich nun allerdings wieder ändern, denn die Perspektiven für den Chemieriesen hellen sich in … mehr