Barrick Gold
- Thorsten Küfner - Redakteur

Barrick Gold: Das tut weh

Für die Anteilseigner ist es nach wie vor ein wahres Trauerspiel: Die Aktie von Barrick Gold hat kürzlich ein weiteres Mehrjahrestief markiert. Zu allem Überfluss musste der weltgrößte Goldproduzent gestern noch einen ärgerlichen Zwischenfall in der Veladero-Mine in Argentinien vermelden.

So erklärten die Kanadier, dass in der Mine nahe der chilenischen Grenze Cyanide ausgelaufen sei. Es handele sich hierbei laut Barrick jedoch nur um einen „kleinen“ Vorfall. Es entstanden dadurch keinerlei gesundheitliche Risiken für Mitarbeiter. Nachdem die Arbeiten an der Mine, in der im vergangenen Jahr 772.000 Unzen Gold produziert wurden, kurzzeitig gestoppt worden sind, laufe der Betrieb nun wieder ganz normal weiter.

Der Zwischenfall sollte also nicht überbewertet werden. Allerdings helfen derartige Vorfälle Barrick natürlich nicht dabei, endlich mit der Produktion in der nahe gelegenen, vielversprechenden Pascua-Lama-Mine zu beginnen. Denn hier muss Barrick nach Protesten von Umweltverbänden und Einwohnern der Region nun sehr strenge Umweltauflagen erfüllen.

Es gibt bessere Goldaktien
DER AKTIONÄR rät weiterhin von einem Einstieg bei der nun auch charttechnisch angeschlagenen Barrick-Gold-Aktie ab. Welche Aktien Sie jetzt im Depot haben sollten, erfahren Sie im Börsendienst Goldfolio. Sichern Sie sich noch heute 13 Ausgaben zum Angebots-Preis von 49 Euro und setzen Sie auf die Gewinneraktien von morgen.

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| Tamara Bauer | 0 Kommentare

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