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Apple-Hammer: Hoffnungsträger vor dem Aus?! 

Offenbar sieht Apple, dessen Aktionäre seit einiger Zeit eine schwierige Zeit durchmachen, Anpassungsbedarf beim „Project Titan“. Apple hat sich von 200 am Projekt beteiligten Mitarbeitern getrennt. Es gab Entlassungen und Versetzungen. Jetzt schießen die Spekulationen ins Kraut: Wird Apple den Hoffnungsträger still und heimlich begraben?

Gegenüber dem US-Sender CNBC erklärte ein Sprecher des Unternehmens: „Wir sind nach wie vor der Meinung, dass in autonomen Systemen große Möglichkeiten stecken, dass Apple über einzigartige Fähigkeiten verfügt, um zu ihrer Entwicklung beizutragen, und dass dies das ehrgeizigste Projekt im Bereich maschinelles Lernen ist, das es je gab.“ Apple soll seit Jahren an der Entwicklung eines selbstfahrenden Fahrzeugs arbeiten. Waymo, eine Alphabet-Tochter, ist dem iPhone-Hersteller allerdings weit voraus, bietet entsprechende Fahrdienste (in begrenzter räumlicher Umgebung) bereits heute an.

Nun poppen etliche Fragen auf. Bis hin zur ultimativen: Steht „Project Titan“ vor dem Aus? Offiziell natürlich nicht. Allein schon, weil die Entwicklung des iCar geheim war und ist. Aber so recht glauben will an das nächste große Ding inzwischen auch niemand mehr. Steve Wozniak, Mitgründer von Apple, hatte sich schon Ende vergangenen Jahres sehr skeptisch hinsichtlich der Entwicklung des iCar geäußert. Seine Skepsis galt dabei allerdings mehr selbstfahrenden Fahrzeugen als solche als einem von Apple entwickelten Fahrzeug. Alphabet/Waymo haben jedoch inzwischen gezeigt, dass Wozniaks Bedenken unbegründet waren.

Ob die Bedenken hinsichtlich Apple und der Einstellung des Projekts unbegründet sind, werden wir wohl an dieser Stelle nicht feststellen können. Die gestrige Kursreaktion (keine) zeigt indes, dass entweder ohnehin niemand mehr an die Verwirklichung geglaubt hat, oder aber, dass die Entlassungen in den Augen der Marktteilnehmer schlicht und einfach keine Bewandtnis für die Umsetzung haben.

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