VTG
- Werner Sperber - Redakteur

Anlage-Spezialisten: VTG überzeugt mit dem Gewinn und den Aktionären

Der Effecten-Spiegel erklärt, weil die Politiker die Autobahn-Maut für Lastkraftwagen in Deutschland gesenkt haben, transportierten die Logistik-Unternehmen in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres wieder mehr Güter auf der Straße anstatt auf der Schiene. In einigen anderen europäischen Regionen sank die Nachfrage nach Eisenbahn-Waggons ebenfalls. Deshalb setzt die VTG AG in diesem Zeitraum nur 742 Millionen Euro um. Das sind drei Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb stabil bei 256 Millionen Euro. Aufgrund von Synergien nach dem Kauf der Schweizer Firma AAE und niedrigeren Zinsbelastungen stieg der Gewinn jedoch um zwei Drittel auf 47 Millionen Euro. Der Gewinn je Aktie des auf das Vermieten von Eisenbahn-Waggons spezialisierten Unternehmens erhöhte sich um 80 Prozent auf 1,24 Euro. Der Vorstand bestätigte das Jahresziel von einem EBITDA zwischen 345 und 355 Millionen Euro.

 

VTG ist europäischer privatwirtschaftlicher Marktführer mit 80.000 Güterwagen und wenigen Wettbewerbern, denn die Eintrittsschranken in dieses Geschäft sind sehr hoch. Zudem hat VTG mit rund 1.000 Kunden eine sehr breite Basis aus den verschiedensten Branchen. Der Vorstand digitalisiert derzeit den Konzern und damit auch die gesamte europäische Waggon-Flotte. Die Kühne Holding ist ein neuer Ankeraktionär. Ein Infrastruktur-Fonds der US-Bank Morgan Stanley übernahm zudem die 29 Prozent der Aktien, welche bislang AAE-Vorstandsvorsitzender Andreas Goer gehalten hat, zu je 29 Euro. Dieser Fonds soll den Anteil auf 30 Prozent erhöhen wollen.

 

Der Effecten-Spiegel hält den Gewinn aus den ersten neun Monaten des laufenden Jahres für beachtlich und freut sich auch über die beiden neuen Aktionäre. Deshalb sollten Anleger die Aktie kaufen. Das Kurspotenzial reicht bis rund 35 Euro.

 


 

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