Amazon
- Jonas Lerch

Amazon und Apple: Dreamteam

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft weitet Amazon die Produkt-Palette aus. Ausgerechnet Apple – der schwerste Tech-Konkurrent des Online-Riesen – erweitert in den nächsten Wochen das Sortiment auf Amazon. Aus den einstigen Technologie-Rivalen werden Partner. Der Mega-Deal bedeutet das Aus für viele kleine Händler, denn die Partnerschaft hat einen gewaltigen Haken.

Bislang bietet der Online-Riese nur eine kleine Zahl an Apple-Produkten an. Den Großteil verkaufen sogenannte Drittanbieter über den Amazon-Marktplatz. Damit ist bald Schluss, denn Amazon verbietet den Verkauf sämtlicher Apple-Produkte durch Drittanbieter. Einziges Schlupfloch: Von Apple autorisierte Händler betrifft die Verkaufssperre nicht.

Partnerschaft mit Grenzen

Warum das Händler-Verbot kommt, liegt auf der Hand. Apple selbst möchte iPhone, iPad, Mac und Co. zum Großteil exklusiv auf der Plattform anbieten. Überraschend ist, dass auch das das direkte Konkurrenzprodukt Apple TV zusätzlich zum hauseigenen Amazon Fire-TV-Stick in den virtuellen Verkaufsregalen steht.

Doch die Freundschaft der beiden Tech-Giganten hat ihre Grenzen. Apples schlauen Lautsprecher – den Homepod – listet Amazon nicht. Hier ist dem E-Commerce-Giganten die Ähnlichkeit zum eigenen Echo-Lautsprecher zu groß.

Aktie gibt wieder Gas

Der Chart der Amazon-Aktie zeigt, warum der Oktober als Crashmonat verrufen ist. In den 31 Tagen büßte der Titel rund 23 Prozent ein. Doch Amazon bleibt eine interessante Investmentstory. Seit November geht es wieder steil nach oben. Die erneute Kaufempfehlung des AKTIONÄR bei 1.375,49 Euro ging bislang auf – das aktuelle Plus beträgt rund elf Prozent. Anleger lassen die Gewinne laufen, Kursziel 1.750 Euro.

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