Allianz
- Andreas Deutsch - Redakteur

Allianz-Aktie: Es ist geschafft

Europas größter Versicherer Allianz steht laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung kurz vor dem Verkauf des Privatkundengeschäfts seiner US-Tochter Fireman’s Fund. Das treibt die Aktie an. Ein neues Hoch ist erreicht.

Das britische Fachmagazin Insurance Insider hatte zuvor berichtet, der Versicherer Ace habe die Nase vorn. In der letzten Bieterrunde seien zudem AIG und AmTrust dabei. Die Allianz wollte sich dazu am Freitag nicht äußern.

Der Konzern hatte im September die Geduld mit ihrem chronisch defizitären US-Ableger verloren. Während die Allianz für das Privatkundensegment seither verschiedene Optionen prüft, übernimmt der Münchener Industrieversicherer Allianz Global Corporate & Specialty (AGCS) das Industrie- und Gewerbegeschäft von Fireman’s Fund.

Klarer Kauf

Charttechnisch könnte es kaum besser aussehen bei der Allianz-Aktie. Der Titel hat mit 139,07 Euro ein neues 6-Jahres-Hoch erklommen. Als nächster Widerstand wartet nun der Bereich 150 Euro. Der sollte schnell erreicht werden, steht die Allianz doch fundamental mehr als gut da. Angesichts lächerlich niedriger Sparzinsen werden sich immer mehr Investoren und Privatanleger nach Alternativen umsehen. Und sie werden bei der Allianz mit einer Dividendenrendite von fast fünf Prozent fündig werden. Fazit: Kaufen und Stopp bei 110 Euro setzen.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Nikolas Kessler | 0 Kommentare

Trotz kleinem Rücksetzer: Allianz bleibt Favorit

Die Aktie der Allianz ist Ende Januar bei 206,85 Euro auf den höchsten Stand seit rund 16 Jahren gesprungen. Die erhofften Anschlussgewinne lassen derzeit allerdings auf sich warten – im durchwachsenen Gesamtmarkt ging es vor dem Wochenende zunächst zurück in Richtung der 200-Euro-Marke. Trotzdem … mehr