PVA Tepla
- Michael Schröder - Redakteur

AKTIONÄR Hot-Stock PVA Tepla: Starke Zahlen, volle Auftragsbücher und vielversprechender Ausblick

PVA Tepla hat 2018 bei Umsatz und Gewinn die Planvorgaben klar übertroffen. Der sehr gute Auftragsbestand sichert den Wachstumskurs für die Folgejahre ab. Der Start ins neue Jahr ist vielversprechend verlaufen. Die Chancen stehen gut, dass die Aktie nun endlich anspringt.

Der Konzernumsatz bei PVA Tepla kletterte 2018 - wie bereits vorab veröffentlicht - um rund 13 Prozent auf 96,8 Millionen Euro. Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) nahm auf 12,3 Millionen Euro zu und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt. Das EBIT verdreifachte sich auf 9,7 Millionen Euro, was einer EBIT-Marge von 9,8 Prozent (Vorjahr: 3,5 Prozent) entspricht. Mehr Eckdaten gibt es hier.

Als Vakuum-Spezialist für Hochtemperatur und Plasmaprozesse ist die PVA Tepla eines der führenden Unternehmen im Weltmarkt bei Hartmetall-Sinteranlagen, Kristallzucht-Anlagen sowie Anlagen zur Oberflächenaktivierung und Feinstreinigung im Plasma.

Der Auftragsbestand ist im Vorjahr um 42,4 Millionen Euro auf den historischen Höchststand von 171,5 Millionen Euro gestiegen und sichert somit das Wachstum in den kommenden Jahren. Dieser Trend scheint sich fortzusetzen. Im ersten Quartal erwartet der Vorstand einen Auftragseingang der erheblich über dem bereits starken Auftragseingang des Vorjahres-Quartals (39,0 Millionen Euro) liegt.

Für das Gesamtjahr wird ein Umsatz in einer Größenordnung von 125 Millionen Euro (plus 29 Prozent) und ein operatives Betriebsergebnis (EBITDA) in Höhe von 15,0 Millionen Euro (+ 22 Prozent) erwartet. Die Gewinnprognose erscheint auf den ersten Blick noch etwas schwach. Auf der Analysten- und Bilanzpressekonferenz am morgigen Freitag dürfte es noch weitere Details zum Ausblick geben. Spätestens dann sollte die Aktie endlich aus ihrer Lethargie erwachen. Mit dem Sprung über die 12-Euro-Marke würde ein massives Kaufsignal generiert. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot vorerst weiter auf dieses Szenario.

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| Werner Sperber | 0 Kommentare

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