ADVA Optical Network
- Michael Schröder - Redakteur

ADVA Optical: Newsflow passt - Gegenbewegung läuft – Gerüchteküche brodelt

ADVA Optical kann sich mehr und mehr von den Tiefstständen lösen. Rückenwind bekommt die TecDAX-Aktie dabei von einem anhaltend positiven Newsflow, der Aussicht auf eine gute Geschäftsentwicklung und latente Übernahmegerüchte.

In der Vorwoche hatte ADVA Optical mitgeteilt, dass man eine führende Rolle bei einer von der Europäischen Kommission geförderten Initiative übernehme. Dabei ging es um die Entwicklung neuer Technologien für das Mobilfunknetz der 5. Generation (5G). Die Meldung war zwar nicht gerade bahnbrechend, wurde dennoch positiv zur Kenntnis genommen – und lieferte den Startschuss für eine Erholungsbewegung. Zuvor notierte die Aktie seit Jahresanfang noch über 20 Prozent im Minus.

Die teure Übernahme des US-Netzwerkspezialisten Overture Networks hat dem Unternehmen schwer zu schaffen gemacht. ADVA hat die bis zu 40 Millionen Dollar schwere Übernahme im Januar zwar abgeschlossen. Der Deal hat der Gesellschaft jedoch auch im zweiten Quartal erneut zu schaffen gemacht. Der Ausblick zeigt, dass sich die Gesellschaft weiter auf einem guten Weg befindet, die Marge aber weiter steigern muss. Wenn die Overture-Übernahme im kommenden Jahr verdaut ist, dürften die Gewinne überproportional steigen. Zu diesem Schluss kommen auch die Analysten von Hauck & Aufhäuser, die ihre Kaufempfehlung mit Ziel 11,10 Euro bestätigt haben.

Zudem gilt ADVA auch als potenzieller Übernahmekandidat. Neben Juniper Networks werden immer wieder chinesische Adressen ins Spiel gebracht – kein seltenes Szenario in Zeiten wie diesen.

Die Aktie versucht weiter, sich von den jüngsten Tiefstständen zu lösen. Noch im Juli hatten die Papiere des Telekomausrüsters nur mit Mühe die 7-Euro-Marke verteidigt. Mit dem Sprung über den Widerstand bei 8,38 Euro wurde zuletzt ein frisches Kaufsignal generiert – und der Weg in Richtung 9,25 Euro geebnet. Im Anschluss wartete der nächste markante Widerstand erst im Bereich von zehn Euro. Für risikobewusste Anleger bleibt die TecDAX-Aktie daher kaufenswert. DER AKTIONÄR spekuliert im Real-Depot ebenfalls auf steigende Kurse.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "Real-Depot" von DER AKTIONÄR.

 


 

Risiko-Ertrags-Analyse
 

Autor: Blay, Kenneth A. / Markowitz, Harry M.
ISBN: 9783864701795
Seiten: 224
Erscheinungsdatum: 04. April 2014
Verlag: Börsenbuchverlag
Art: gebunden
Verfügbarkeit: als Buch und als eBook erhältlich

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Die moderne Portfoliotheorie (MPT) bildet seit über 60 Jahren das Fundament der Finanzanlage. Sie strebt die optimale Zusammenstellung eines Portfolios unter Berücksichtigung des Risikos, des Ertrags und der Anlegerpräferenz an. Im Zuge der Finanzkrise geriet die Theorie unter Beschuss. „Risiko-Ertrags-Analyse“ ist Markowitz’ Antwort auf diese Kritik. Sie soll die „Große Verwirrung“ beseitigen, die seiner Ansicht nach über die Reichweite und die Bedeutung der MPT besteht.

 

 

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