ADVA Optical Network
- Michael Schröder - Redakteur

ADVA Optical: Highspeed auf allen Ebenen - Rücksetzer nutzen!

Höher, schneller, ADVA. Die TecDAX-Aktie zählt im laufenden Jahr zu den absoluten Highflyern. Ein Ende der Erfolgsgeschichte ist nicht in Sicht – im Gegenteil! Der jüngste Rücksetzer bietet daher eine gute Einstiegschance.

Wenn es einmal läuft, dann läuft es. Die Aktie von ADVA Optical ist im diesem Jahr in der Spitze um 250 Prozent gestiegen. Damit gehört die TecDAX-Aktie zu den Top-Performern auf dem heimischen Kurszettel.

Aber auch bei Umsatz und Gewinn hat der Netzwerkausrüster Rekorde verbucht. Im dritten Quartal ist der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um rund 40 Prozent auf 122 Millionen Euro gestiegen, der Gewinn hat sich dabei fast verdoppelt auf 8,6 Millionen Euro. Daraus resultiert eine Marge von 7,8 Prozent. Vor einem Jahr hatte der Wert bei nur 4,0 Prozent gelegen. „Wir haben immer gesagt, dass wir durch Wachstum recht schnell unsere Profitabilität in die Höhe schrauben können. Unser Geschäft ist stark skalierbar und unsere Kosten haben wir unter Kontrolle“, so ADVA-Vorstand Brian Protiva im Gespräch mit dem DAF Deutsches Anleger Fernsehen.

ADVA hilft seit zwanzig Jahren seinen Kunden mit innovativer Übertragungstechnik, die eigenen Netze wettbewerbsfähiger zu machen. Die Nachfrage nach schnellerer Übertragungstechnik zur Koppelung von Rechenzentren sowie für Stadt- und Unternehmensnetze ist dabei zuletzt rapide angestiegen. Gepaart mit der fortschreitenden Akzeptanz cloud-basierter Dienste ist es inzwischen eine Herausforderung, die enormen Datenmengen zu übertragen. Das spielt ADVA in die Karten, die frühzeitig auf die richtigen Innovationen in diesem Bereich gesetzt hat. „Wir sind heute wettbewerbsfähiger als je zuvor“, so Protiva.

In der vergangenen Woche machten die Aktionäre im Anschluss an die Q3-Zahlen dennoch Kasse. Der Ausblick auf das Schlussquartal kam nicht gut an. ADVA will bei Umsätzen zwischen 107 Millionen und 117 Millionen Euro nur eine Marge zwischen sechs und neun Prozent erzielen. Analysten hatten hier mehr erwartet. Protiva hat aber eine Erklärung für diese Delle: „Traditionell ist das Schlussquartal kein so starkes. Zudem stellen wir Anfang des kommenden Jahres neue Produkte vor, an denen wir jahrelang gearbeitet haben. Daher ist es möglich, dass einige Kunden hier etwas abwarten werden“, so Protiva. Damit ist die Gesellschaft aber auch für das kommende Jahr erfolgreich positioniert – und dürfte bei weiter steigenden Bandbreiten und anhaltender Kundennachfrage weiterhin kräftig wachsen. Die Wachstumsstory bei ADVA ist intakt. Der jüngste Rücksetzer bietet daher eine gute Einstiegschance.

 

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