RWE
- Stefan Limmer - Redakteur

Achtung Dividendenanpassung: RWE-Aktie im freien Fall

Die RWE-Aktie geriet am Freitag im Handelsverlauf massiv unter Druck. Neben dem schwachen Gesamtmarkt sorgen Neuigkeiten zur zukünftigen Dividendenpolitik für Unsicherheit unter den Anlegern. Durch den Kursrutsch hat sich die charttechnische Situation der DAX-Aktie eingetrübt.

RWE teilte nach einer Aufsichtsratssitzung mit, dass vom kommenden Geschäftsjahr an die Dividende nicht mehr allein am sogenannten Nettoergebnis orientieren wird. Dies bedeutet aber nicht, dass sich Aktionäre ab jetzt über eine Mindestdividende freuen können, wie zuletzt spekuliert wurde. Für die Höhe der Ausschüttung sollen in Zukunft auch Kriterien wie der Mittelzufluss, die Verschuldungssituation und die Ertragslage einfließen. Somit steht aktuell in den Sternen, ob RWE in Zukunft mehr oder weniger Dividende auszahlt. Zuletzt hatte der Energieriese die Dividende auf einen Euro pro Aktie halbiert. Für 2014 will RWE weiter 40 bis 50 Prozent des Nettogewinns auszahlen.

Finger weg

Sowohl E.on als auch RWE haben mit operativen Problemen zu kämpfen. Die Versorger leiden unter den sinkenden Strompreisen und der Energiewende. Auch charttechnisch hat sich die Situation bei RWE mit dem Rutsch unter die 28-Euro-Marke weiter verschlechtert. Anleger lassen vorerst die Finger von dem Titel.

(mit Material von dpa-AFX)

 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Werner Sperber | 0 Kommentare

RWE: Pfeif‘ auf das „Prinzip Hoffnung“

Die Fachleute von Euro am Sonntag erklären: RWE braucht Geld, hat hohe und steigende Schulden und die Aussichten im herkömmlichen Stromgeschäft sind schlecht. Dann überraschte der Anstieg des operativen Ergebnisses um sieben Prozent auf 1,7 Milliarden Euro im ersten Quartal des laufenden Jahres. … mehr