K+S
- Stefan Limmer - Redakteur

Achtung: Equinet halbiert K+S-Kursziel

Nach Vorlage der jüngsten Quartalszahlen haben die Experten von Equinet ihre Einschätzung zu K+S überarbeitet. Die Zahlen des DAX-Konzerns sind – zumindest zum Teil – besser ausgefallen als von den Marktteilnehmern befürchtet.

Der Umsatz von K+S schrumpfte im dritten Quartal um 98,9 Millionen Euro auf 817,7 Millionen Euro. Das operative Ergebnis EBIT I sackte sogar um 39,9 Millionen Euro auf 115,8 Millionen Euro ab. Das entspricht einem Rückgang um gut ein Viertel. K+S spricht selbst davon, dass der weltweite Kalimarkt im dritten Quartal von erheblicher Unsicherheit geprägt war.

Besser als erwartet

Analysten rechneten allerdings bereits mit einem sehr schwachen Quartal. Im Schnitt beim Umsatz hatten sie einen Umsatzrückgang um gut zehn Prozent auf 822,8 Millionen Euro erwartet und mit einem um 30 Prozent auf 109,7 Millionen Euro geschrumpften EBIT gerechnet.

75 Ausgaben DER AKTIONÄR. 75 Euro Ersparnis. 100 Prozent Performance.
Entscheiden Sie sich noch heute, Leser des AKTIONÄR zu werden, Deutschlands großem Börsenmagazin. Und profitieren Sie dabei von unserem einmalig günstigen Jubiläums-Angebot anlässlich des Erscheinens der 750. Ausgabe. Lesen Sie jetzt den AKTIONÄR 75 Wochen lang mit einer Ersparnis in Höhe von 75 Euro. Und sichern Sie sich mit dieser Entscheidung die Chance auf Top-Renditen. Top-Renditen, wie sie etwa das Aktien-Musterdepot abwirft: Seit seiner Auflage im Jahr 2002 weist es einen Wertzuwachs in Höhe von 1.470 Prozent aus.

Kursziel gesenkt

Equinet hat nach den Zahlen das Kursziel für K+S von 47 auf 23 Euro mehr als halbiert, die Kaufempfehlung aber bestätigt. Das alte Kursziel stammte noch aus der Zeit vor dem Zusammenbruch der dominierenden Kali-Vertriebsallianz Ende Juli. Das dritte Quartal habe gute Ergebnisse geliefert und der Ausblick sei "okay", so Analyst Michael Schäfer in seiner jüngsten Studie. Durch den Ausbruch aus den Seitwärtstrend hat die Aktie ein kurzfristiges Kaufsignal generiert. Aus charttechnischer Sicht sollte die Aktie das Zwischenhoch bei 23,70 Euro ins Visier nehmen. 

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Wie hoch fällt die Dividende aus?

Die Anteilseigner von K+S hatten auch 2017 nur wenig Grund zur Freude beim Blick auf die Aktienkursentwicklung. Viele Anleger trösten sich damit, dass der Düngemittel- und Salzproduzent ihnen zumindest Jahr für Jahr eine Dividende ausschüttet. DER AKTIONÄR zeigt auf, was für die kommenden Jahre zu … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Selbst der Schnee hilft kaum noch …

In den letzten Jahren war es stets dasselbe Bild: Fiel in Europa und Nordamerika Schnee, so zog auch die Aktie des Düngemittel- und Salzkonzerns K+S an. Schließlich bescheren die Schneefälle dem Kasselaner Konzern satte Einnahmen. Doch in diesem Jahr kann die gebeutelte Aktie selbst davon nicht … mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

K+S: Es ist aus

Es ist zweifellos ein sehr trauriger Tag für die Mitarbeiter von K+S im Bergwerk Sigmundshall in Wunstorf-Bokeloh: Das im MDAX notierte Unternehmen hat entschieden, die Produktion dort bis Ende kommenden Jahres zu beenden, weil der wirtschaftlich rentable Abbau dort immer schwieriger werde. mehr
| Thorsten Küfner | 0 Kommentare

Durchbruch bei K+S

Der Düngemittel- und Salzproduzent K+S hat sich nach einem jahrelangen Streit mit dem Naturschutzverein BUND endlich geeinigt. Demnach plant der Konzern, weniger Salzabfälle in der Werra zu versenken. Der BUND zieht im Gegenzug die laufende Klage gegen die aktuelle Versenkerlaubnis für K+S zurück. mehr