Aareal Bank
- Maximilian Völkl

Aareal Bank: Jetzt noch schnell einsteigen

Eine neue Attacke beginnt. Nachdem der letzte Angriff auf den Widerstand bei 30 Euro gescheitert ist, versucht sich die Aktie der Aareal Bank nun erneut. Über fünf Prozent liegt der MDAX-Wert am Freitag vorne und kann den Index im ohnehin starken Marktumfeld damit noch deutlich outperformen.

Aus charttechnischer Sicht steht bei der Aareal Bank ein Kaufsignal bevor. Gelingt der Sprung über die 30-Euro-Marke, rückt kurzfristig die 200-Tage-Linie bei 31,10 Euro ins Visier. Wird dieser wichtige Indikator nach oben gekreuzt, wäre dies ein starkes Signal. Positiv: Bereits jetzt notiert der Kurs oberhalb der 90-Tage-Linie. Diese sichert bei einem Rücksetzer nach unten ab.

Auf dem aktuellen Niveau ist das Potenzial der Bankaktie noch nicht ausgeschöpft. Zumindest die Analysten sind weiterhin optimistisch. Die Nachrichtenagentur Bloomberg befragt derzeit 14 Experten, die die Aareal Bank covern. Elf davon raten zum Kauf, dem steht nur eine Verkaufsempfehlung gegenüber. Zudem raten zwei Analysten „Hold“. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 33,34 Euro und damit knapp 13 Prozent über dem aktuellen Niveau.

Attraktives Investment

Die Aareal Bank profitiert als Immobilienfinanzierer von den niedrigen Zinsen und dem Bauboom. Mit einem KGV von 9 und einer Dividendenrendite von über fünf Prozent ist die Aktie zudem günstig bewertet. DER AKTIONÄR bleibt optimistisch und empfiehlt die attraktivste deutsche Bank weiter zum Kauf.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Aareal Bank: Noch lange nicht genug

Der Kauf der Konkurrenten Westimmo und Corealcredit in den letzten beiden Jahren reicht der Aareal Bank nicht: Stimmen die Bedingungen will der Konzern erneut zugreifen. CEO Herman Merkens will zudem mehr im Markt mit Immobilien-Dienstleistungen verdienen. mehr