Aareal Bank
- Fabian Strebin - Redakteur

Aareal Bank: Das erwarten die Experten

Nach Deutscher Bank und Commerzbank veröffentlicht morgen die Aareal Bank ihre Zahlen. Im Gegensatz zum zweiten Quartal 2015 rechnen Experten mit einem Gewinnrückgang. An der Geschäftsentwicklung liegt das aber keineswegs.

Die Experten erwarten je Aktie einen Gewinn von 1,23 Euro gegenüber 1,48 Euro im Vorjahreszeitraum. In die damalige Bilanz floss aber der Kauf der Westimmo als Sondereffekt ein. Bereinigt um den Zukauf hätte der Gewinn je Aktie im zweiten Quartal 0,77 Euro betragen. Rechnet man die Westimmo heraus, erwarten die Analysten beim Gewinn vor Steuern einen Anstieg um 53 Prozent auf 121 Millionen Euro. Der Erlös soll nach Expertenschätzungen von 232 Millionen im zweiten Quartal 2015 auf nun 250 Millionen Euro steigen.

Vor Zahlen Kaufen

Auch Equinet-Analyst Philipp Häßler erwartet schwächere Zahlen für das abgelaufene Quartal. Das Rating belässt er aber unverändert auf „Accumulate“ mit einem Kursziel von 37 Euro. „Die Aktie ist nach wie vor attraktiv bewertet“, so Häßler. Mit seiner Einschätzung steht der Analyst nicht alleine da. Die Mehrheit der Experten empfiehlt den Titel zum Kauf, nur einer rät zum Verkauf.

Starker Finanzwert

Für Fantasie sorgt bei der Aareal Bank ausgerechnet der Brexit. Internationale Unternehmen drängen mit ihren Niederlassungen nach Mitteleuropa. Gerade in den Ballungsgebieten fehlen aber schon jetzt entsprechende Gewerbeflächen. Die Aareal Bank sollte als Finanzierer von Gewerbeimmobilien davon profitieren. Bei einer Dividendenrendite von 5,7 Prozent und einem KGV von neun für 2016 ist die Aktie auch im Branchenvergleich günstig bewertet. Nicht investierte Anleger setzen den Titel auf die Watchlist und warten die Zahlen ab.


 

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