Nvidia
- Michel Doepke - Volontär

150%-Aktie Nvidia: Rekordfahrt hält an!

Wachstum in allen Segmenten: Der IT-Softwarehersteller Nvidia hat nachbörslich Zahlen zum zweiten Quartal veröffentlicht und die Analystenschätzungen deutlich geschlagen. Anleger honorieren die Ergebnisse und kaufen die Aktie nachbörslich auf ein Rekordhoch. Ein Ende der Rallye ist derzeit nicht in Sicht.

Bärenstarkes Quartal – operativen Gewinn um 300 Prozent gesteigert

Nvidia profitiert weiter durch den boomenden Gaming-Markt. Mit einem Gewinn von 0,53 Dollar je Anteil gelang es die erwarteten 0,37 Dollar pro Papier deutlich zu übertreffen. Auch der Umsatz des US-Konzerns konnte positiv überraschen. Umsatzerlöse in Höhe von 1,45 Milliarden Dollar wurden erzielt – 1,35 Milliarden Dollar prognostizierten die Experten. Dies entspricht einem Umsatzanstieg von satten 24 Prozent. Damit erreicht Nvidia ein Rekordergebnis. Auch die Aktie ist weiter auf Rekordkurs trotz des Marktrückzuges des eigenen Tablets.

Sinkende Nachfrage im Tablet-Segment

Offenbar reagiert Nvidia auf die zurückgehende Nachfrage in diesem Bereich. Offiziell wurde das Produkt aus „geschäftlichen Gründen“ aufgegeben. Zuletzt hatte Nvidia bereits den Rückzug auf dem Smartphone-Markt angekündigt. Anscheinend ist die Konkurrenz auf dem Markt für mobile Endgeräte für den Chiphersteller zu groß. Dennoch greift die US-Firma in anderen Bereichen an.

Fantasie „Automotive“

Neben dem starken Gaming-Geschäft sorgt auch die Sparte „Automotive“ für anhaltende Kursfantasie. Nvidia hat Chips für autonome Fahrzeuge entwickelt. Derzeit macht dieser Bereich des Chip-Herstellers nur 10 Prozent des gesamten Umsatzes aus. Die Wachstumsprognosen für den Bereich des autonomen Fahrens sind phänomenal. Nvidia kann davon zusätzlich profitieren.

Top-Chart

Besonders in den Kernsegmenten punktet Nvidia mit einem starken Wachstum. Die Aktionäre konnten an dem bisherigen Wachstum teilhaben: Die Performance seit August letzten Jahres beläuft sich mittlerweile auf rund 150 Prozent. Mit einem KGV von 38 für 2017 ist die Aktie sehr teuer – aufgrund des Wachstums aber gerechtfertigt. Bei Schwächephasen rät DER AKTIONÄR spekulativen Anlegern zum Aufbau einer Miniposition.

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