Deutsche Bank
- Andreas Deutsch - Redakteur

"So weit steigen Commerzbank und Deutsche Bank"

Der Markt ist unentschlossen: Obwohl die Aktie der Deutschen Bank sehr günstig bewertet ist, kommt sie einfach nicht in Schwung. Hingegen ist die Korrektur der Commerzbank-Aktie offenbar vorbei. Wie geht’s weiter mit den Titeln? DER AKTIONÄR fragte Hans A. Bernecker.

Bernecker ist für sowohl für die Deutsche Bank als auch für die Commerzbank bullish. „Der innere Wert der Deutschen Bank liegt bei 45 bis 48 Euro“, so der Herausgeber der Actien-Börse. „Daran ändert sich vorerst nichts, ebenso bei der Commerzbank. Hier liegt der innere Wert bei 17 bis 18 Euro.“

Frage der Zeit

Wann sich die Titel ihrem inneren Wert annähern, kann Bernecker nicht sagen. „Der Umbau beider Banken im Sinne der Reduzierung der Bilanzsumme und gleichzeitiger Reduzierung der Risiko-Aktiva ist nicht kurzfristig machbar. Vermutlich wird sich mit dem EZB-Stresstest schon Ende Mai/Anfang Juni Näheres erkennen lassen.“

Interessant wird es auf jeden Fall auch am 29. April und am 7. Mai. Dann legen die Deutsche Bank und die Commerzbank die Zahlen für das erste Quartal vor.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Die Chinesen kommen

Die Deutsche Bank hat einen neuen Großaktionär. Laut hält Reuters hat das chinesische Finanzkonglomerat HNA für 755 Millionen Euro Aktien der Bank gekauft und hält damit mehr als drei Prozent der Anteile. Doch das könnte nur der Anfang sein: „Wir schließen nicht aus, unsere Beteiligung in moderatem … mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Doch kein Postbank-Verkauf?

Obwohl Deutsche-Bank-CEO John Cryan bei der jüngsten Vorlage der Jahreszahlen kein Wort zur Postbank verlor, brennt das Thema den Anlegern weiter unter den Nägel: Im Raum steht ein Verkauf der Tochter oder eine Reintegration in den Mutterkonzern. JPMorgan hat sich jetzt zur Postbank geäußert. mehr
| Fabian Strebin | 0 Kommentare

Deutsche Bank: Muss Ackermann zahlen?

Die derzeitige Krise der Deutschen Bank könnte auch durch Fehlverhalten ehemaliger Vorstände verursacht worden sein. Das zumindest prüft die Bank selbst. Bis zum 18. Mai sollten Aktionäre Klarheit haben, ob der Konzern deshalb von mehreren Ex-Vorständen Geld zurückfordern kann. Dann lädt das … mehr