Langfristfavorit Xiaomi ist in einer gesunden charttechnischen Konsolidierung. Doch still und heimlich könnte nach dem Taycan-Rivalen die nächste Killerapplikation entwickelt werden.
Während Baidu, Tencent und Alibaba für positive Performance und Furore im Depot 2030 sorgen, sitzt Xiaomi nach der klaren Topbildung im Jahr 2025 weiterhin auf der Auswechselbank. Der Überraschungserfolg des eigenen Elektroautos ist bereits eingepreist, neue Impulse fehlten zuletzt. Xiaomi EV bereitet sich „gezielt auf den Markteintritt in Europa im Jahr 2027 vor“ – was noch in einiger Ferne liegt.
Die Eröffnung des europäischen Entwicklungsstandorts in München (Bild) verpuffte, weil die Deutschland-Expansion der Preis-Leistungs-E-Gewinner noch vage ist – wenngleich wir auf der IAA bereits erste Xiaomi-Testwagen auf der Straße entdeckt hatten.
2024: Auto! 2027: Humanoide?
Im neuen AKTIONÄR TV wird auf eine neue, noch leise Entwicklung im Hintergrund eingegangen: Humanoide Roboter und Künstliche Intelligenz. Wem, wenn nicht den Staubsauger- und Rasenmäher-Roboter erfahrenen Chinesen, die schon vor Jahren einen ersten (noch ungelenken) Humanoiden und 2022 einen Roboterhund gezeigt hatten, könnten eine ähnlich Überraschung wie zuletzt dem Samsung-SDI-Kunden Hyundai gelingen?
Neue Schlüsselmitarbeiter!
Konkret: Der sympathische Firmenchef Lei Jun sagte jüngst, dass klar sei, dass humanoide Roboter innerhalb der nächsten fünf Jahre in großem Umfang in den Fabriken von Xiaomi eingesetzt werden sollen. Spannend: Obwohl der erste Einsatz in der Produktion geplant ist, sieht Lei Jun langfristig ein noch größeres Potenzial im Markt für humanoide Roboter im privaten Bereich.
Bereits im April wurde das KI-Sprachmodell MiMo präsentiert, das neben autonomem Fahren auch Roboter-Funktionen unterstützen kann. Zudem wurde vor einigen Monaten ein Mitarbeiter vom KI-Start-up DeepSeek abgeworben. Im November griffen sich die Chinesen auch den Tesla-Mitarbeiter Lu Zeyu, der unter anderem an feinen Roboterhänden gearbeitet hat.
Kurzfristig sind die großen Depot-2030-Positionen Baidu und Alibaba aussichtsreicher, wird im neuen AKTIONÄR TV besprochen. Doch Xiaomi bleibt eine „heiße Watchlist-Aktie“, die alle paar Jahre das Potential für Großes hat. Im Rendite-Rennen 2022 schickten wir den damals noch unten liegenden China-Liebling Xiaomi ins Rennen – die Aktie hat sich dann in zwei Jahren verfünffacht – der Schein konnte damals bereits bis März 2023 rund 150 Prozent zulegen.
Auch unsere Chinareise zeigte: Alle lieben Xiaomi-Autos. Eine Stunde nach Vorstellung wurden 300.000 Bestellungen für das neue SUV eingesammelt. Die „China-Apple“ ist auch zur „China-Tesla“ geworden. Vor zehn Jahren war das Statussymbol 25- bis 35-jähriger Chinesen eine Gucci-Handtasche – heute erzählten sie uns stolz, den „China-Taycan“ reserviert zu haben.
Neu im Depot 2030: SMR-Gewinner + „neue Palantir“
Exklusiv: „Neue Palantir“ als exklusive Empfehlung im neuen HSR und neue Depot-2030-Käufe.
Kraft für KI verzehnfacht sich – neuer Kauf
Das Depot 2030 kauft jetzt neu: Einen deutschen Geheimtipp, der Materialien für eine Beteiligung von Amazon liefert. Ziel: Saubere Energie für KI-Rechenzentren – ein Megamarkt: Smarte Reaktoren (SMR) könnten in der Bedeutung bis 2030 um den Faktor 10 steigen. Nach einem Kaufsignal und Großauftrag kauft das Depot 2030, das gerade die 400-Prozent-Marke geknackt hat. Einfach hier für mehr Tech-Geheimtipps und alle Transaktionen und Details freischalten.
Heute, 14:57