Zalando
- Andreas Deutsch - Redakteur

Zalando: Mörderischer Sommer

Europas größter Online-Modehändler ist im dritten Quartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Die Aktie knickt ein. Eine Chance für Mutige?

Zalando hat im dritten Quartal einen Verlust von rund 42 Millionen Euro verbucht. Bereinigt um Sondereffekte und vor Zinsen und Steuern (Ebit) wies Zalando ein Minus von rund 39 Millionen Euro aus. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum erzielte Zalando noch einen kleinen Gewinn von 0,4 Millionen Euro.

„Wir sind mit unserem finanziellen Ergebnis im dritten Quartal ganz klar nicht zufrieden“, so Co-CEO Rubin Ritter. „Im vierten Quartal liegt der Fokus des Teams darauf, das Jahr erfolgreich abzuschließen.“

Ein Grund für die mauen Zahlen war das Wetter: Wenn es heiß ist, läuft es offenbar nicht für Zalando. Zudem habe das Unternehmen zurückgeschickte Artikel ineffizient aufbereitet.

Trotzdem hält Zalando an dem Ziel fest, das Geschäft bis 2020 auf zehn Milliarden Euro Bruttowarenvolumen zu verdoppeln.

Attraktives Niveau

Es war abzusehen, dass die Zahlen für das dritte Quartal kein Hit werden. Trotzdem fällt die Aktie um fünf Prozent. DER AKTIONÄR bleibt dabei: Die Aktie ist ein spekulativer Kauf mit Kursziel 50 Euro.

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