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Zalando: Ein neuer Schrei vor Glück?

Zalando: Ein neuer Schrei vor Glück?
Foto: Börsenmedien AG
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Maximilian Völkl 14.02.2014, 09:50 ‧ Maximilian Völkl
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Trotz des durchwachsenen Wetters für Modehändler ist Zalando im vergangenen Jahr erneut kräftig gewachsen. Der Online-Modekonzern hat den Umsatz um über 50 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro gesteigert. Die EBIT-Marge bleibt trotz leichter Verbesserung jedoch nach wie vor im roten Bereich. Geschäftsführer Rubin Ritter räumte ein, dass sich die Profitabilität schlechter entwickelt hat als erhofft.

Eine Ursache hierfür sind die branchenweit hohen Preisnachlässe aufgrund des späten Sommers und des milden Winters. Die belastende Rücksendequote sei hingegen laut Zalando stabil bei rund 50 Prozent geblieben. Trotz der Probleme konnte zumindest in den Kernregionen Deutschland, Österreich und der Schweiz die Gewinnschwelle beim operativen Ergebnis erreicht werden.

Wachstum hat Priorität

Laut Vorstand Ritter sei auch ein Börsengang für die Zukunft eine interessante Option. Vorerst sei es jedoch wichtiger, in den Ausbau des Geschäfts zu investieren. Dann könnte Zalando mittel- bis langfristig auch Geld verdienen. Das künftige Wachstum lasse sich mit der vorhandenen Netto-Liquidität von 350 Millionen Euro auch sehr gut finanzieren.

So weit ist der Börsengang

Noch wird ein baldiger Börsengang offiziell abgestritten. Doch im Hintergrund laufen bereits die Vorbereitungen. Favoriten sind nach Informationen des manager magazin online die US-Institute Goldman Sachs und Morgan Stanley, die bereits die US-Internet-Riesen Facebook und Twitter an die Börse brachten. Größter Gesellschafter von Zalando ist Kinnevik mit einem Anteil von 37 Prozent. Kinnevik ist eine schwedische Risikokapital-Gesellschaft.

Spannende Entwicklung

Vor dem Börsengang bleiben für Zalando dennoch einige Hindernisse. Zunächst einmal muss der Börsenplatz gewählt werden. Denn sowohl New York als auch Frankfurt haben ihre Vor- und Nachteile. In New York ist das Unternehmen weniger bekannt, dafür sitzen in den USA die risikofreudigeren Kapitalgeber für noch defizitäre Unternehmen, wie das Beispiel Twitter zeigt. In Frankfurt verhalten sich die Vorzeichen hingegen eher umgekehrt. Sollte ein Börsengang konkret werden, wird sich auch DER AKTIONÄR ausführlicher mit dem spannenden Thema Zalando beschäftigen.

(Mit Material von dpa-afx)

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