Bitcoin
- Marco Bernegg

Warum der Bitcoin jetzt 50 Prozent steigen könnte

Der Bitcoin will einfach keinen Schwung aufnehmen. Die verschobene ETF-Entscheidung und weitere regulatorische Unsicherheitsfaktoren drücken auf den Kurs. Die Stimmung rund um Kryptowährungen ist schlecht - fast schon rekordverdächtig schlecht. 

Die Zahl der Short-Positionen auf der Handelsplattform Bitfinex betrug gestern 39.524. Dies entspricht fast dem Rekordniveau vom 12. April, als in der Spitze 40.719 Short-Orders platziert waren. Die zahlreichen Wetten gegen den Bitcoin sprechen Bände über den momentanen Bären-Markt. Doch genau das könnte zur Trendwende führen.

Am 12. April – als die Shorts auf Rekordniveau notierten – schoss der Kurs plötzlich um 1.000 US-Dollar in wenigen Stunden nach oben. Über den Auslöser des Anstiegs kann nur spekuliert werden. CNBC berichtete beispielsweise, dass das Ende der Steuer-Saison in den USA der Grund war. 

Der plötzliche Kursanstieg erwischte die Short-Seller auf den falschen Fuß, da sie Bitcoin zurückkaufen mussten, um ihre Verlustpositionen zu schließen. Es kam zum Short-Squeeze. In den darauffolgenden Tagen kannte der Bitcoin kein Halten mehr und erreichte am 5. Mai fast 10.000 US Dollar. 

Die Bären sollten also gewarnt sein. Vielleicht wiederholt sich das Szenario aus dem April und der Bitcoin startet einen neuen Angriff auf die Marke von 10.000 US-Dollar.

 

Hinweis auf Interessen­konflikt:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Marco Bernegg hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

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