Berkshire Hathaway
- Andreas Deutsch - Redakteur

Warren Buffett: So cool reagiert der Meister

Der Skandal um Wells Fargo hat Warren Buffett eine Milliarde Dollar gekostet. Doch wo viele andere die Aktie sofort verkaufen würden, bleibt der beste Börsianer aller Zeiten ruhig. Die Aktie nähert sich langsam dem Allzeithoch.

Warren Buffett will sich vorerst nicht zum Fehlverhalten einzelner Wells-Fargo-Mitarbeiter nicht äußern. In einem Interview mit Fox Business Network sagte Buffett, dass er erst im November, wenn er sein nächstes Quartals-Update vorlegt.

Buffetts Berkshire Hathaway ist der größte Aktionär von Wells Fargo. Die Beteiligungsgesellschaft hält zehn Prozent an der US-Bank.

Wells-Fargo-Mitarbeiter hatten unter Verkaufsdruck über Jahre hinweg in großem Stil Scheinkonten eröffnet, die nicht von Kunden autorisiert worden waren. Wells Fargo akzeptierte bereits im Rahmen eines Vergleichs mit US-Behörden eine Strafe von 185 Millionen Dollar. Weitere fünf Millionen Dollar sollen an geschädigte Kunden fließen. Mehr als 5.000 Angestellte wurden wegen der Affäre schon gefeuert.

Berkshire muss man haben

Die Aktie von Berkshire Hathaway war im Zuge des Skandals unter Druck geraten, mittlerweile erholt sie sich aber wieder und nimmt Kurs auf den Widerstand bei 148 Dollar. Der seit Februar gültige Aufwärtstrend, der aktuell bei 144,80 Dollar verläuft, ist intakt. Zudem notiert die Aktie oberhalb der 200-Tage-Linie, die bei 139,94 Dollar verläuft. Wird der Widerstand bei 148 Dollar geknackt, rückt schnell das Allzeithoch bei 151,05 Dollar in den Fokus. Für den AKTIONÄR bleibt die Aktie ein langfristiger Kauf.

(Mit Material von dpa-AFX)

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