Volkswagen
- Jochen Kauper - Redakteur

VW: Probleme in Brasilien, Probleme für die Aktie?

Ab Mai sollen in den VW-Werken Anchieta und Sao José dos Pinhais für einen Teil der Mitarbeiter die Verträge ruhen. Das teilte Renato Acciarto von Volkswagen do Brasil mit. Er nannte weder die Dauer noch die Zahl der betroffenen Mitarbeiter. Bereits am Freitag hatte das Nachrichtenportal Estadao berichtet, die Verträge von 1.300 Mitarbeitern in den Werken sollten für fünf Monate ausgesetzt werden. Hintergrund: VW gehört wie Fiat zu den größten Autoherstellern in dem südamerikanischen Land. Der Absatz ist nach Angaben des brasilianischen Herstellerverbands Anfavea im ersten Quartal um 8,4 Prozent gefallen.


Aussichtsreich
Grundsätzlich ist Brasilien für VW ein interessanter Markt. Jedoch spielt die Musik in Absatzmärkten wie China, USA und auch in Europa. Hier sieht es für die nächsten Jahre gut aus, die Zeichen stehen auf Wachstum und Volkswagen hat sich hier in eine sehr gute Ausgangsposition gebracht. Kurzum: Allen voran von der starken Nachfrage in China werden VW-Vorstand Martin Winterkorn und sein Team auch in den nächsten Jahren profitieren. Sofern der Gesamtmarkt mitspielt, könnte die VW-Aktie in den nächsten Wochen den alten Widerstand bei 205 Euro nach oben überwinden. Dann winkt neues Kurspotenzial.






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