Volkswagen
- Jochen Kauper - Redakteur

VW macht weiter Jagd auf Toyota – Aktie steht vor der Entscheidung

Toyota hat seine Position als weltweit größter Autobauer verteidigt. In den ersten drei Monaten des Jahres steigerte der japanische Autobauer seinen Absatz um gut sechs Prozent auf 2,58 Millionen, wie aus einer am Mittwoch in Tokio veröffentlichten Mitteilung hervorgeht. Damit übertraf Toyota wie schon in den beiden Quartalen davor die beiden Erzrivalen General Motors und Volkswagen.
GM konnte die Zahl der verkauften Fahrzeuge zum Jahresauftakt um 5,2 Prozent auf 2,46 Millionen steigern. Europas größter Autohersteller VW kam auf ein Plus von 5,8 Prozent auf 2,40 Millionen. In den VW-Zahlen sind allerdings die Lastwagenmarken MAN und Scania nicht enthalten.

E-Offensive
In der Zwischenzeit setzt VW-Vorstand Winterkorn weiter auf den Wachstumsmarkt China. Der VW-Chef selbst sprach sogar von der "größten Elektro-Offensive in Chinas automobiler Geschichte". Nun ja, ganz so neu wird das ganze VW-Konzept dann doch nicht sein. Denn Volkswagen setzt auf seine bewährten Serienfahrzeuge, die nach Wahl einen Elektromotor mit niedrigerer Reichweite oder einen Plugin-Hybrid als Antrieb haben.



Gute Ausgangslage
Fakt ist: VW ist gut positioniert. Allen voran von der starken Nachfrage in China werden VW-Vorstand Martin Winterkorn und sein Team auch in den nächsten Jahren am meisten profitieren. Positive Impulse gibt’s für VW auch vom europäischen Automarkt. Sofern der Gesamtmarkt mitspielt und der DAX nicht weiterhin in der Seitwärtsdrange stecken bleibt, könnte die VW-Aktie in den nächsten Tagen den alten Widerstand bei 205 Euro nach oben überwinden. Dann winkt neues Kurspotenzial.



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