Volkswagen
- Jochen Kauper - Redakteur

VW-Aktie: Sorgenfalten bei Winterkorn

Volkswagen-Chef Martin Winterkorn zeigt sich besorgt über die Entwicklungen in der Krim-Krise. Der russische Markt sei sehr wichtig für den Automobilkonzern, sagt Winterkorn auf dem Münchner Management-Kolloquium. Man sorge sich um die wirtschaftlichen Beziehungen zu Russland, so Winterkorn. Er hoffe daher, dass die Verantwortlichen im Osten und Westen die Probleme vernünftig angehen. VW geht davon aus, dass Russland noch in diesem Jahrzehnt zum größten europäischen Automobilmarkt wird. Zuletzt hatte der Konzern dort weitere 1,2 Milliarden Euro an Investitionen bis Ende 2018 angekündigt.

Analyst optimistisch
Weniger gegenwind aus Russland erwartet Analyst Jose Asumendi von JP Morgan. Vor wenigen Tagen hat der Experte seine Kaufempfehlung für die VW-Aktie erneuert. Das Kursziel lautet 220 Euro.



VW-Aktie halten
Das VW-Papier kam im Zuge des schwachen Marktumfelds durch die Krim-Krise zuletzt deutlich unter Druck. Zwischen 178 und 180 Euro sollte das Papier jedoch einen Boden gefunden haben. Hier bieten sich wieder erste Käufe an. Langfristig bleibt die VW-Aktie aussichtsreich, allen voran weil dem Massenhersteller die Erholung des Automarktes in Europa in die Karten spielt, zudem profitiert VW wie kein zweiter Hersteller vom Autoboom in China.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Jochen Kauper | 0 Kommentare

Volkswagen: Aktie kommt nicht zur Ruhe

Der VW-Konzern hat im Juli deutlich mehr Autos verkauft. Grund dafür waren hohe Rabatte wegen der anstehenden Einführung neuer Prüfverfahren (WLTP). VW steigerte den Absatz um 10,6 Prozent auf 908.200 Autos, wie der Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte. Und dennoch: Autowerte werden von den … mehr