Volkswagen
- Jochen Kauper - Redakteur

VW-Aktie: Nachholbedarf gegenüber BMW und Daimler

Europas größter Autobauer VW hat weltweit weit mehr als eine halbe Million Beschäftigte. "Nach neuesten Zahlen hat VW weltweit 570.000 Beschäftigte, an 105 Produktionsstandorten und in mehr als 150 Vertriebsgesellschaften", sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh der Wirtschaftszeitung Automobilwoche. Das sind mehr Menschen als Großstädte wie Bremen oder Hannover Einwohner haben.

Wachstumspotenzial
Damit nicht genug. Bernd Osterloh sieht in manchen Regionen noch erheblichen Nachholbedarf. "In Nordafrika ist Volkswagen fast nicht vorhanden. Im arabischen Raum sind wir nicht ausreichend bekannt". Heißt, der VW-Konzern sieht noch jede Menge Wachstumspotenzial.

Talsohle durchschritten
Da spielt VW auch in die Karten, dass sich der Automarkt in Europa langsam aus der Talsohle heraus bewegt. "Zwar herrschten weiter wirtschaftliche Unsicherheiten“, sagte Vertriebschef Christian Klingler am Freitag. "Wir sehen jedoch erste Anzeichen einer Stabilisierung der Märkte in Frankreich, Spanien und auch Italien."


NordLB hebt Kursziel
Zuletzt hat Analyst Frank Schwope von der NordLB das Kursziel für die VW-Aktie von 200 auf 215 Euro angehoben. Volkswagen könne im nächsten Jahr bei den Auslieferungszahlen die Zehn-Millionen-Grenze knacken und zweitgrößter Autobauer der Welt werden. Wann, beziehungsweise ob Volkswagen die Nummer eins werde, sei unwesentlich. Viel wichtiger sei die Profitabilität des Konzerns.




Charttechnisch aussichtsreich
Die VW-Aktie hat gegenüber den Papieren von BMW und Daimler Nachholbedarf. Die Aktie ist noch immer eine Investition wert.




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