Volkswagen
- Jochen Kauper - Redakteur

VW: Probleme über Probleme in den USA – Aktie bleibt spekulativ kaufenswert

Die Volkswagen-Aktien (VW) haben am Dienstag angesichts des weiter schwelenden Diesel-Skandals mit einem Minus von 2,39 Prozent zu den größten Verlierern im Dax gezählt. Dass mehrere US-Bundesstaaten trotz des ausgehandelten Milliardenvergleichs in den USA eine weitere Klage gegen die Wolfsburger auf den Weg bringen könnten, sorge für anhaltende Unsicherheit. Nach der jüngsten Kurserholung verwunderten die Verluste daher nicht. Hinzu komme, dass VW in Kanada mit Behörden über mögliche Konsequenzen aus dem Abgasskandal verhandele.

185 Euro möglich?

Auch die Analysten sind sich uneins, was die zukünftige Entwicklung der Aktie betrifft. Zurückgerudert ist die britische Investmentbank HSBC. Das Kursziel wurde letzte Woche von 146 auf 115 Euro gesenkt. Nach dem Brexit-Votum seien die Risiken für den ohnehin vom Abgasskandal überschatteten Autobauer noch gestiegen, schrieb Analyst Horst Schneider in einer Studie. Anders Jose Asumendi von JP Morgen. Er bleibt für das VW-Papier optimistisch. Sein Kursziel lautet 185 Euro. Grundsätzlich seien die Aktien der europäischen Produzenten derzeit aber attraktiv bewertet. Dies gelte vor allem für VW.

 

BYD vor VW?

Auch DER AKTIONÄR hält die VW-Aktie auf dem aktuellen Niveau noch für spekulativ kaufenswert. Auf Sicht von 12 bis 24 Monaten besteht ein attraktives Chance-Risiko-Verhältnis. Neben VW ist im Autosektor das Papier von BYD spannend. Damit setzen Anleger auf den Ausbau der Elektromobilität in China. Der Aufwärtstrend ist intakt! Kaufen!

 

(Mit Material von dpa-AFX).

 

 

 

 

 

 

 

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