Volkswagen
- Maximilian Völkl

Volkswagen-Aktie: Keine Sorge – das Potenzial ist da

Nach den schwachen Quartalszahlen Anfang der Woche war die Volkswagen-Aktie unter Druck geraten. Auch die US-Verkaufszahlen im Mai konnten nicht überzeugen. Die Analysten haben die neuen Daten nun analysiert und ihre Einschätzungen überarbeitet. Der DAX-Titel kann sich daraufhin wieder etwas erholen.

Analyst Michael Raab von Kepler Cheuvreux bleibt trotz der jüngsten Rückschläge bullish für Volkswagen. VW habe vor allem in Frankreich erneut unterdurchschnittlich abgeschnitten. Auch in den Vereinigten Staaten leide der Autobauer weiterhin unter der Abgas-Krise. Die Premiummarken hätten sich dort aber besser entwickelt als die Konkurrenten. Die Einstufung des Experten lautet nach wie vor „Buy“ mit einem Kursziel von 165 Euro. Das sind auf dem aktuellen Niveau knapp 25 Prozent Potenzial.

Weniger optimistisch zeigt sich Stephen Reitman von der Société Générale. Er bestätigte sein Votum auf „Hold“ und sieht den fairen Wert bei 140 Euro. Vor dem Hintergrund der Abgaskrise halte der Druck auf das Pkw-Geschäft an, erklärte der Experte. Zudem belaste die konjunkturelle Abkühlung in den Schwellenländern.

Für Mutige

Trotz des erneuten Rücksetzers ist der jüngste Aufwärtstrend bei Volkswagen nach wie vor intakt. Die Belastungen des Dieselgate-Skandals sollten zudem langsam eingepreist sein. Mutige können deshalb auf eine Fortsetzung der Erholungsbewegung setzen. Der Stopp sollte bei 110 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Matthias J. Kapfer | 0 Kommentare

Volkswagen: China ist ein Problem

Im Vorfeld der Automesse im südchinesischen Guangzhou hat VW-China-Chef Joachem Heizmann den Markt als herausfordernd bezeichnet. Dennoch soll für den Volkswagen-Konzern ein Wachstumsplus am Ende des Jahres in der Bilanz stehen. Weiter im Fokus stehen mögliche Steuererleichterungen der chinesischen … mehr
| Matthias J. Kapfer | 0 Kommentare

BMW, Daimler und VW: Wer hat die Nase vorn?

Der Kampf der deutschen Premium-Autohersteller um das Vertrauen der Kunden bringt Gewinner und Verlierer zutage. BMW und Daimler führen einen Kampf um Platz 1 bei den meist verkauften Pkws. Die Vision des BMW-Chefs Harald Krüger, bis 2020 auf dem ersten Rang zu stehen, ist mit Blick auf die … mehr