Gold
- Alfred Maydorn - Redakteur

Ukraine-Krise treibt Goldpreis – wie weit kann er steigen?

Die sich zuspitzende Lage in der Ukraine beflügelt den Goldpreis. Der Preis für eine Feinunze erreichte am Montag zeitweise 1.315 Dollar – das höchste Niveau seit drei Wochen. Zuletzt hatte die fortgesetzte Reduzierung der US-Notenbankkäufe den Goldpreis deutlich unter die Marke von 1.300 Dollar gedrückt.

Nachdem der Goldpreis zuletzt eher von der Politik der US-Notenbank bestimmt war, reagiert er jetzt wieder auf die Krise in der Ukraine. Anleger nutzen das Edelmetall wieder als sicheren Hafen. Die Angst vor einer kriegerischen Auseinandersetzung in der Ukraine haben zum Wochenauftakt zugenommen.

Korrektur am Aktienmarkt?

„Ich bin leicht bullish für Gold, weil die Lage in der Ukraine unvorhersehbar ist“, kommentiert Gold-Analyst Edmund Moy von Morgan Gold den jüngsten Anstieg des Goldpreises. Er fügt hinzu, dass die Anleger zudem noch im Mai eine größere Korrektur auf dem Aktien befürchten.

Verbesserte Charttechnik

Durch den Anstieg auf über 1.300 Dollar hat sich auch die charttechnische Situation beim Gold wieder aufgehellt. Gelingt dem Edelmetall jetzt noch der Sprung über den Widerstand bei 1.330 Dollar, können die Jahreshöchstkurse von 1.390 Dollar wieder in Angriff genommen werden.

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| Markus Bußler | 0 Kommentare

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