Twitter
- Nikolas Kessler - Volontär

Übernahmewirbel um Twitter – alles nur Fake

Eine gefälschte Meldung über eine 31 Milliarden Dollar schwere Kaufofferte für Twitter hat den Aktienkurs des Unternehmens im US-Handel zwischenzeitlich um über acht Prozent in die Höhe getrieben. Die Nachricht erschien auf einer Website, die dem Online-Auftritt der Nachrichtenagentur Bloomberg nachempfunden war.

Anhand von Details wäre zwar erkennbar gewesen, dass es sich um eine Fälschung handeln muss – so war beispielsweise die falsche URL-Adresse gut sichtbar und der Name von Twitters ehemaligem CEO, Dick Costolo, falsch geschrieben. Trotzdem hat sich die Nachricht schnell über die sozialen Netzwerke verbreitet und den Aktienkurs in die Höhe schießen lassen. Ein Dementi der von Bloomberg folgte auf dem Fuß und beendete den kurzen Höhenflug. Auch ein Twitter-Sprecher bezeichnete die Nachricht als Fälschung.

Über den Urheber kann derzeit nur spekuliert werden. Die Website, auf der die Meldung erschien, ist nach ersten Erkenntnissen auf eine Briefkastenfirma in Panama angemeldet. Durch Finanzwetten auf Kursschwankungen infolge von bewussten Falschmeldungen können Betrüger viel Geld verdienen. Die US-Börsenaufsicht ermittelt wegen Marktmanipulation.

 

Nur für Zocker

Auch unabhängig von der jüngsten Falschmeldung ist die Twitter-Aktie sehr volatil und derzeit allenfalls für Zocker geeignet. Vor allem die Bekanntgabe von Quartalszahlen sorgt regelmäßig für extreme Kursbewegungen. Im operativen Geschäft und beim Gewinn sind dringend Verbesserungen nötig.

 (mit Material von dpa-AFX)


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