DAX
- Michael Schröder - Redakteur

Über 12.000 Punkte: Darum steigt der DAX vor Ostern

Nach zehn Gewinnwochen in Folge hat DAX in der vergangenen Woche erstmals wieder eine negative Bilanz ausgewiesen. Doch zu Beginn der kurzen Handelswoche vor Ostern meldet sich der heimische Leitindex eindrucksvoll zurück. Die Marke von 12.000 Punkten wurde bereits wieder zurückerobert. Aber warum greifen die Anleger beim DAX wieder so beherzt zu?

Erklärungsversuche gibt es viele: Eine Möglichkeit ist das viel zitierte „Window Dressing“ zum Quartalsende. Aber auch der wieder schwächelnde Euro oder die Charttechnik werden von den Marktteilnehmern in den Ring geworfen. Zudem kochen die ebenfalls sehr beliebten Spekulationen über eine nach hinten verschobene Zinswende in den USA sowie die Hoffnung auf verlängerte oder neue Lockerungsübungen der Notenbanken in den USA und China wieder hoch.

Abgerundet wird der bunte Strauß an Kaufgründen durch die Statistik: Denn statistisch spricht vieles für die Feiertagsrallye zu Ostern. „In der Vergangenheit sind die Kurse in der Karwoche oft gestiegen“, so ein Händler. Die positive Tendenz halte dabei in der Regel bis kurz nach Ostern an. Bis dahin dürfte es dann auch wieder ausreichend neue, belastbare Fakten geben.

Artikel kommentieren:

Um einen Kommentar zu schreiben, müssen Sie eingeloggt sein.
Sie besitzen noch kein Login? Dann registrieren Sie sich kostenfrei.

  • Es sind noch keine Kommentare vorhanden.

Videos zum Thema:

Der Aktionär TV

Mehr zum Thema:

| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Draghi beendet QE - DAX in Feierlaune

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat angesichts der verbesserten Konjunktur und einer deutlich angestiegenen Inflation im Euroraum das Ende ihrer billionenschweren Anleihenkäufe angekündigt. An der Börse wird die Entscheidung positiv aufgenommen. mehr
| Thomas Bergmann | 0 Kommentare

Coole Socke! DAX steckt Fed-Entscheidung weg

Die US-Notenbank hat wie erwartet die Leitzinsen um 25 Basispunkte angehoben. Weniger erwartet wurden die hawkischen Töne der Fed: Statt einer sind in diesem Jahr noch zwei Zinsschritte wahrscheinlich. Fed-Chef Powell möchte damit ein Überhitzen der US-Wirtschaft verhindern. Die Wall Street … mehr