Total
- Thorsten Küfner - Redakteur

Total: Besser als erwartet

Eine höhere Produktion und Sparmaßnahmen haben beim französischen Öl- und Gasriesen Total einen größeren Gewinnrückgang wegen des Ölpreisverfalls verhindert. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn sank im zweiten Quartal zwar um 30 Prozent auf 2,2 Milliarden US-Dollar, lag aber über den Erwartungen von Analysten.

Diese hatten im Schnitt 1,82 Milliarden Dollar prognostiziert. Die Sparbemühungen trägen weiterhin Früchte, sagte Unternehmenschef Patrick Pouyanné. Im laufenden Jahr würde Total mehr als 2,4 Milliarden Euro einsparen. Die Produktion hat Total wegen hoher Nachfrage nach Benzin und Schmierstoffen im zweiten Quartal um mehr als fünf Prozent erhöht. Die stark gesunkenen Preise ließen den Umsatz dennoch um 17 Prozent auf 37,2 Milliarden Dollar absacken. Unterm Strich blieben knapp 2,1 (Vorjahr 2,97) Milliarden Dollar als Gewinn übrig. Die Dividende für das Quartal hält der Konzern im Vergleich zum Vorquartal wie erwartet stabil bei 0,61 Euro.

Aktie bleibt ein Kauf
Zusammen mit Shell (heute allerdings mit schwachen Zahlen) bleibt die Aktie von Total der Favorit im Energiesektor. Der Konzern ist sehr gut positioniert und auch in der Lage, im aktuell schwierigen Marktumfeld hochprofitabel zu bleiben. Die Bewertung der Aktie ist immer noch günstig und die Dividendenrendite hoch. Der Stoppkurs sollte bei 35,00 Euro belassen werden.

(Mit Material von dpa-AFX)


 

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